Oscar Munoz: Hat ein neues Herz bekommen.

Oscar MunozUnited-Chef kehrt nach Herztransplantation zurück

Oscar Munoz hat nach seinem Herzinfarkt ein Spenderherz eingepflanzt bekommen. Schon bald wird der United-Chef an seinen Arbeitsplatz zurückkehren. Zu tun gibt es genug.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Für United Airlines war es ein Schock. Vergangenen Oktober erlitt Oscar Munoz einen Herzinfarkt – nur fünf Wochen nachdem er zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt worden war. Die Fluggesellschaft musste unverhofft die Führung schon wieder neu bestellen und mit Brett J. Hart einen Interims-Chef ernennen.

Nun ist das Ende des Interregnums absehbar. United hat bekannt gegeben, dass Munoz Ende des ersten oder Anfang des zweiten Quartals auf seinen Posten zurückkehren werde. Der 57-Jährige habe einen Herzschrittmacher erhalten und am 6. Januar sei ihm ein neues Herz eines Spenders eingesetzt worden, so die Fluglinie. Das sei kein Zeichen eines Rückschlags, sondern die Therapie, die von den Ärzten als beste für eine langfristige Genesung empfohlen worden sei.

Munoz arbeitet wieder Teilzeit

Die Ärzte sind offenbar sehr zuversichtlich. «Angesichts Herr Munoz' exzellenter Fitness und der schnellen Erholung vor der Transplantation erwarten wir eine schnelle Genesung und Rückkehr in sein Amt», so Herzchirurg Patrick M. McCarthy vom Krankenhausbetreiber Northwestern Medicine. Schon seit Mitte Dezember arbeitet Munoz offenbar wieder Teilzeit. Er habe Mitarbeitende besucht und an Sitzungen in der Firmenzentrale teilgenommen.

United und die Mitarbeitenden setzen große Hoffnungen in Munoz. Der United-Lenker sprach die Probleme erstmals offen an und aus. Man habe Versprechen nicht eingelöst. Zudem bemerkte er, dass es beim Personal an Loyalität und Moral fehlte. Er reiste kreuz und quer durchs Land und hörte sich deren Klagen an.

Schlechter Service und Informatikprobleme belasten United

United kämpft mit vielen Problemen, die teilweise aus der Fusion von United und Continental im Jahr 2010 stammen. Eines ist der Kundendienst. Der Service gilt als miserabel, die Mitarbeitenden als wenig engagiert. Ein anderes ist die Informatik, die immer wieder zu Problemen führt. So musste letztes Jahr die gesamte Flotte zwei Mal gegroundet werden, weil wichtige Systeme ausfielen. United muss aber auch die Verspätungen reduzieren. Zudem belasten Untersuchungen wegen möglicher korrupter Praktiken noch immer das Image. Deshalb musste Munoz' Vorgänger gehen.

Mehr zum Thema

united airlines airbus a321 xlr

United-Airlines-Chef kündigt Überraschungen für 2026 an

ticker-united-airlines

Wettbewerbsbehörde genehmigt Erhöhung der Beteiligung von United an Azul

houston beinahe zusammenstoss

Airbus A320 Neo von Volaris fliegt nach rechts statt nach links - und kollidiert fast mit anderem Jet

ticker-united-airlines

United reduziert Washington–Genf im Sommer 2026 deutlich

Video

alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin