Cockpit des Dreamliner: Bei United ohne zusätzliche Barriere?

Kein Cockpitschutz im Dreamliner?

Mit United Airlines will ausgerechnet eine amerikanische Airline den Zusatzschutz für die Crew entfernen.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Seit dem 11. September ist das Cockpit so etwas wie ein Hochsicherheitstrakt. Einmal schauen, wie die Piloten arbeiten - nicht einmal mehr für Kinder ist das heute mehr möglich. Schon gar nicht in den USA. Einige Fluggesellschaften bauten daher eine Art zweites Tor ein, das die Crew vor ungewollten Eindringlingen schützen soll. Selbst wenn ein Pilot einmal zur Toilette oder aus anderen Gründen in die Kabine muss, bleibt das Cockpit damit unzugänglich. United Airlines hat diese «second barriers» etwa in einigen ihrer Boeing B777 eingebaut.

Umso kurioser scheint es da, was United nun beim Dreamliner vorhat. Von September bis Ende des Jahres sollen die ersten sechs B787 an die amerikanische Airline ausgeliefert werden - inklusive Metalltüren, die das Cockpit vor Eindringlingen schützen. Doch diese will die Fluggesellschaft nun wieder ausbauen lassen - und zahlt sogar dafür. Das zumindest behauptet die Pilotengewerkschaft Air Line Pilots Association. In einem Brief an United, der verschiedenen Nachrichtenagenturen zugespielt wurde, beschwert sich Vizepräsident Sean Cassidy über den Schritt.

United nimmt nicht Stellung

«Es macht einfach keinen Sinn, dafür zu zahlen, dass ein Schutzmechanismus gegen Eindringlinge wieder entfernt wird», schreibt er in dem Brief. United Airlines wollte sich nicht direkt zu den Vorwürfen von Cassidy äußern - verneinte sie aber auch nicht. Aus Sicherheitsgründen könne man nicht genau darlegen, in welchen Fliegern die Schutztore angebracht sind und in welchen nicht, so eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. «Wir legen bei jedem Flug höchsten Wert auf Sicherheit. Sie ist unsere Top-Priorität», sagte sie weiter gegenüber der Agentur AFP.

Mehr zum Thema

alaska airlines

Alaska Airlines ist nun anders stolz auf Boeing

alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9

Kapitän von Unglücksflug von Alaska Airlines fühlt sich von Boeing verraten

ticker-boeing-1

Alaska-Airlines-Kapitän verklagt Boeing - Hersteller habe ihn indirekt Schuld für Vorfall mit Rumpfpaneel zuweisen wollen

Boeing 787-8

Was ist 2025 in der Luftfahrt passiert?

Video

united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack
antonov leipzig 14
Aufgrund des russischen Angriffskriegs musste die ukrainische Frachtfluggesellschaft ihre Basis nach Deutschland verlegen. aeroTELEGRAPH hat Antonov Airlines und ihre An-124 am Flughafen Leipzig/Halle besucht.
Timo Nowack
Timo Nowack
Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies