Dreamliner von United: Die Airline ist angetan von der B777X.

Mit Lufthansa gegen Emirates

United glaubt nicht an den Airbus A380, aber an die Boeing 777X. Sie prüft sie als Mittel im Kampf gegen die Golfairlines. Helfen soll auch Lufthansa.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Luftfahrtmesse in Dubai war so etwas wie eine Kampfansage. Emirates, Etihad und Qatar zeigten, wer in der Branche das Geld hat. Und wer plant, die Luftfahrt in Zukunft zu dominieren. Ihre Riesenbestellungen dürften so einige Wettbewerber das Fürchten gelehrt haben. Auch in Amerika überlegt man sich nun, wie man den Golf-Airlines entgegen treten kann. Dabei setzt zumindest United Airlines auf den heimischen Flugzeugbauer Boeing.

«Wir schauen uns die 777X an», so United-Finanzchef John Rainey zur Nachrichtenagentur Bloomberg. Gefragt hatte man zuvor nach möglichen Kaufentscheidungen für 2014. Definitiv habe man sich aber noch für gar nichts entschieden, fügte der Manager an. Nur so viel: Der A380 sei «wirklich zu groß» für das, was United wolle.

Gemeinsam mit Lufthansa

Den zunehmenden Wettbewerb durch die Golfanbieter will United nicht alleine bestreiten. Rainey hofft auf die Partnerschaft mit der deutschen Lufthansa. Beide Fluggesellschaften sind Mitglieder des Bündnisses Star Alliance. Und beide haben sich offenbar entschieden, noch stärker als bisher zusammen zu arbeiten, um der Golf-Konkurrenz entgegen zu treten. Lufthansa hat sich bereits für die 777X entschieden. In Dubai bestellte die Airline 34 der neuen Jets.

Wie die Zusammenarbeit aussehen wird, ist noch nicht klar. Aber laut nachgedacht wird über gemeinsame Wartung, ein einheitliches Catering und einheitliche Abfertigung. Nötig dürfte das sein. Die Golfanbieter schalten auch auf Strecken zwischen Europa und den USA auf Angriff. Emirates fliegt schon von Mailand nach New York, und das soll erst der Anfang sein. Royal Jordanian plant außerdem, die Strecken von Wien nach Los Angeles und Miami zu bedienen.

Mehr zum Thema

emirates airbus a380 flagge 02

Emirates setzt nationales Ausrufezeichen auf Airbus A380

emirates airbus a380

Emirates kauft im großen Stil Airbus A380

ticker-emirates

Emirates Group steigert Gewinn auf neuen Rekord

ticker-emirates

Emirates spendet 430 Kinderwagen an Hilfsorganisationen

Video

03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg