Verspätungen beim SitzherstellerUnited Airlines beschwert sich über Zodiac

Die Probleme beim Sitzhersteller Zodiac halten an. United Airlines kann ihre Flugzeuge erst später als geplant mit den neuen Business-Class-Sitzen ausstatten.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Seit über einem Jahr kündigt United Airlines die neue Polaris-Business-Class groß an. Und ein paar Boeing 777-300 ER, welche die amerikanische Fluggesellschaft in den vergangenen Monaten in Empfang genommen hat, sind auch schon mit den neuen Sitzen ausgestattet. Doch die Flugzeuge mit der alten Kabine können noch nicht umgebaut werden. Der Grund: Der französische Sitzhersteller Zodiac kämpft mit betrieblichen und finanziellen Problemen.

«Wir sind nicht glücklich. Punkt.», erklärte Oscar Munoz, Chef von United Airlines, dem Reiseportal Skift. Man habe bereits Leute bei Zodiac vor Ort, die dafür sorgen sollen, dass sich die Prozesse beschleunigen und das so genannte «Retrofitting» schnell beginnen kann. Bei einer Präsentation an einer Branchenkonferenz hieß es, die ersten umgebauten Flieger dürften im ersten Quartal 2018 abheben.

Auch American hatte schon genug

Zodiac kämpft seit Jahren mit Problemen. Auch in den USA. Im August 2015 hatte American Airlines genug. Weil die Lieferungen immer noch nicht nach Plan liefen, musste Boeing neue Dreamliner in der Wüste lagern, bevor der Hersteller sie an American ausliefern konnte. Das verursachte Kosten, die eigentlich die Fluglinie übernehmen müsste. Doch American sah das nicht ein und verklagte den Sitzhersteller auf mehr als eine Million Dollar.

Airbus entzog Zodiac wegen der anhaltenden Probleme nicht lange danach einen wichtigen Auftrag. Nach einem Feuer in einer US-Fabrik des Sitzherstellers musste dieser außerdem eine Strafe an die US-Behörden zahlen.

Mehr zum Thema

United setzt in neuer Business Class auf guten Schlaf

United setzt in neuer Business Class auf guten Schlaf

Zodiac-Sitz: Der Hersteller kommt ins Schleudern.

Airbus und Behörden gegen Sitzbauer Zodiac

Zodiac-Sitz: Zertifizierung braucht Zeit.

Airbus und Boeing stressen Sitzbauer

Der Premium-Business SItz von Eurowings: Wird noch breiter eingesetzt.

Eurowings: Der Businesssitz ist tot - lang lebe der Businesssitz!

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg