Reisende am Flughafen: Sicherheitschecks eliminieren nicht jedes Risiko.

Die unerkannten Terrorgefahren

Die größten Risiken in der Luftfahrt lauern nicht unbedingt dort, wo man sie heute erwartet - das zeigt eine neue Studie.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Ganzkörperscanner, penible Kontrollen bis hin zum Abtasten, Sicherheitsbeamte in den Fliegern - in der Luftfahrt hat sich seit dem 11. September 2001 in Sachen Sicherheit einiges getan. Doch das ist noch nicht genug, glaubt man Ben Brandt. Der Sicherheitsexperte hat lange Zeit bei einer großen amerikanischen Fluggesellschaft gearbeitet und ist nun selbstständiger Sicherheits- und Terrorosmusexperte in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Für die Militärakademie in West Point im Bundesstaat New York verfasste er nun eine Studie, die sich mit alten und neuen Terrorrisiken der Luftfahrt auseinandersetzt.

Das Ergebnis seiner Untersuchung ist wenig beruhigend: Zu viele Unbekannte gibt es noch im Kampf gegen den Terror. Risiken, die von Brancheninsidern oder auch Mitarbeitern von Fluggesellschaften - vor allem im Ausland - ausgehen, seien in den Maßnahmen noch nicht wirklich berücksichtigt. Auch die steigende Anzahl von geplanten Attacken auf Flughäfen sei noch nicht wirklich in neue Sicherheitsstrategien eingeflossen. Bis jetzt konzentriere man sich darauf zu erkennen, ob Passagiere explosive Materialien an Bord schmuggelten.

Gefahr durch Raketen

Gerade nach den Bürgerkriegen der vergangenen Monaten gehe außerdem ein erhöhtes Risiko von Angriffen durch Fluggeschosse wie Raketen aus. So könnten etwa libysche Raketen in die falschen Hände gelangt sein. Ägyptische Behörden berichteten der Zeitung Washington Post im vergangenen Monat, dass Kampfdronen in den Gaza Streifen geschmuggelt wurden. Eine Quelle aus den israelischen Behörden gab dem israelischen Portal Port2Port ähnliche Informationen. Auch Gruppen, die im Zusammenhang mit der Terrororganisation Al Kaida stehen, könnten auf diese Weise an Raketen gelangt sein (aeroTELEGRAPH berichtete).

Wie man diese Unbekannten eliminieren kann: «100-prozentige Sicherheit kann man nicht garantieren», so Brandt gemäß der kanadischen National Post. Es werde immer Informationslücken, Unaufmerksamkeiten und andere Mängel geben. Trotzdem sei es wichtig, der Beschaffung von Informationen die angemessene Bedeutung zu geben. Gerade, wenn es darum gehe, Brancheninsider mit zwielichtigen Verbindungen zu finden, oder Mitarbeiter von Airlines, die ein Risiko darstellen, sei die Sammlung von «Intelligence, von Geheimdienstinformationen unentbehrlich.

Mehr zum Thema

Tragfläche eines Flugzeugs: Die Luftfahrt will klimaneutral werden.

Jetzt gehts dem Begriff «Sustainable Aviation Fuel» an den Kragen

Vorfeldmitarbeiter beladen ein Flugzeug: Die Luftahrtbranche in Deutschland braucht Mitarbeitende aus dem Ausland.

Am Flughafen Frankfurt fehlen 12.000 Mitarbeitende

Geparkte Flieger in Teruel: Ob sie je wieder Linienflüge fliegen?

Corona knockt die Luftfahrt aus

Flugzeug am Himmel: Je näher der Erde, desto geringer die Strahlung.

Die Strahlengefahr beim Fliegen

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack