Reisende am Flughafen: Sicherheitschecks eliminieren nicht jedes Risiko.

Die unerkannten Terrorgefahren

Die größten Risiken in der Luftfahrt lauern nicht unbedingt dort, wo man sie heute erwartet - das zeigt eine neue Studie.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Ganzkörperscanner, penible Kontrollen bis hin zum Abtasten, Sicherheitsbeamte in den Fliegern - in der Luftfahrt hat sich seit dem 11. September 2001 in Sachen Sicherheit einiges getan. Doch das ist noch nicht genug, glaubt man Ben Brandt. Der Sicherheitsexperte hat lange Zeit bei einer großen amerikanischen Fluggesellschaft gearbeitet und ist nun selbstständiger Sicherheits- und Terrorosmusexperte in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Für die Militärakademie in West Point im Bundesstaat New York verfasste er nun eine Studie, die sich mit alten und neuen Terrorrisiken der Luftfahrt auseinandersetzt.

Das Ergebnis seiner Untersuchung ist wenig beruhigend: Zu viele Unbekannte gibt es noch im Kampf gegen den Terror. Risiken, die von Brancheninsidern oder auch Mitarbeitern von Fluggesellschaften - vor allem im Ausland - ausgehen, seien in den Maßnahmen noch nicht wirklich berücksichtigt. Auch die steigende Anzahl von geplanten Attacken auf Flughäfen sei noch nicht wirklich in neue Sicherheitsstrategien eingeflossen. Bis jetzt konzentriere man sich darauf zu erkennen, ob Passagiere explosive Materialien an Bord schmuggelten.

Gefahr durch Raketen

Gerade nach den Bürgerkriegen der vergangenen Monaten gehe außerdem ein erhöhtes Risiko von Angriffen durch Fluggeschosse wie Raketen aus. So könnten etwa libysche Raketen in die falschen Hände gelangt sein. Ägyptische Behörden berichteten der Zeitung Washington Post im vergangenen Monat, dass Kampfdronen in den Gaza Streifen geschmuggelt wurden. Eine Quelle aus den israelischen Behörden gab dem israelischen Portal Port2Port ähnliche Informationen. Auch Gruppen, die im Zusammenhang mit der Terrororganisation Al Kaida stehen, könnten auf diese Weise an Raketen gelangt sein (aeroTELEGRAPH berichtete).

Wie man diese Unbekannten eliminieren kann: «100-prozentige Sicherheit kann man nicht garantieren», so Brandt gemäß der kanadischen National Post. Es werde immer Informationslücken, Unaufmerksamkeiten und andere Mängel geben. Trotzdem sei es wichtig, der Beschaffung von Informationen die angemessene Bedeutung zu geben. Gerade, wenn es darum gehe, Brancheninsider mit zwielichtigen Verbindungen zu finden, oder Mitarbeiter von Airlines, die ein Risiko darstellen, sei die Sammlung von «Intelligence, von Geheimdienstinformationen unentbehrlich.

Mehr zum Thema

Tragfläche eines Flugzeugs: Die Luftfahrt will klimaneutral werden.

Jetzt gehts dem Begriff «Sustainable Aviation Fuel» an den Kragen

Vorfeldmitarbeiter beladen ein Flugzeug: Die Luftahrtbranche in Deutschland braucht Mitarbeitende aus dem Ausland.

Am Flughafen Frankfurt fehlen 12.000 Mitarbeitende

Geparkte Flieger in Teruel: Ob sie je wieder Linienflüge fliegen?

Corona knockt die Luftfahrt aus

Flugzeug am Himmel: Je näher der Erde, desto geringer die Strahlung.

Die Strahlengefahr beim Fliegen

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack