Bilder der Eruption: Die magnetische Strahlung kann Geräte beeinflussen.

Solarsturm zwingt Jets zu Umweg

Das Risiko kommt aus dem Weltraum: Flüge über die Polarregion müssen derzeit auf eine andere Route geleitet werden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es war eine seltene Warnung, die die National Oceanic and Atmospheric Agency in den USA am Montag herausgab. Die Abteilung der Weltraumwetter-Behörde warnte vor einem heftigen Sonnensturm. Er wird die Erde heute Dienstag 24. Januar treffen. Die Eruption gilt als die stärkste seit 2005.

Geomagnetische Stürme entstehen nach Eruptionen auf der Sonne. Diese stößt dann große Mengen magnetisches Plasma ab, der Solarsturm entsteht und wandert durch das Weltall - in diesem Fall in Richtung unseres Planeten, wie das Fachportal Spaceweather voraussagt. Die koronalen Massenauswürfe, wie die Eruptionen auf der Sonne im Fachjargon heißen, stören das Erdmagnetfeld. Eigentlich bekommt man vom Phänomen nichts mit - und wenn ja, dann ist es ziemlich schön: Polarlichter sind eine Folge der kosmischen Stürme.

Navigation beeinträchtigt

Doch in diesem Fall sind die Auswirkungen weitreichender. Sie treffen auch Flugzeuge, die sich in großen Höhen bewegen. Flüge, die über die Polarregion führen, müssen daher umgeleitet werden. Das kündigte die National Oceanic and Atmospheric Agency gemäß Space.com an. Zu groß wäre das Risiko, dass die Strahlung Navigation, Satellitenkommunikation oder sogar die Energieversorgung beeinflusst.

Die Nasa und die National Oceanic and Atmospheric Agency beobachten den Verlauf des Sturms daher aufmerksam. Ihm dürfte in den nächsten Monaten noch der ein oder andere folgen: Die Aktivität der Sonne folgt einem elf-Jahres-Zyklus. Der jetzige soll seinen Höhepunkt im Laufe des Jahres 2013 erreichen.

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin