War nur kurzzeitig in Zürich: Der Airbus A319 der Ukraine mit Volodymyr Zelenskyy

Airbus ACJ 319Ukrainischer Präsidentenjet wurde in Litauen ganz diskret modernisiert

Zur Uno-Vollversammlung reiste Volodymyr Zelensky erstmals seit Langem mit dem ukrainischen Präsidentenjet. Jetzt ist klar, warum der Airbus ACJ 319 zuvor so lange nicht mehr flog.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Nach dem Angriff Russlands reiste Volodymyr Zelensky zuerst zehn Monate gar nicht mehr. Seit vergangenem Dezember besuchte der ukrainische Präsident aber umso mehr befreundete Staaten. Er war in Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Litauen, Moldau, in den Niederlanden, in Polen, Saudi-Arabien, Schweden, der Slowakei, Tschechien, der Türkei und in Vatikanstadt.

Meist war er dabei mit dem Zug oder Flugzeugen der Gastgeber unterwegs. Bei seinem Besuch bei der Uno-Vollversammlung in New York vergangene Woche flog Zelensky jedoch wieder mit dem ukrainischen Regierungsflugzeug. Der Airbus ACJ319 mit der Registrierung UR-ABA flog vom polnischen Rzeszow via Shannon in die Ostküstenmetropole der USA. Es war der erste bekannte Einsatz Maschine seit Kriegsbeginn.

«Eines der komplexesten und ehrgeizigsten Projekte»

Jetzt ist klar, weshalb das 16-jährige Flugzeug vor dem New-York-Flug so lange nicht mehr genutzt wurde. Es bekam in Litauen ein neues Interieur und neue Systeme. Kabinenausrüstungsspezialist J&C Aero baute in Vilnius ein neues Unterhaltungssystem, ein neues Satellitennavigationssystem sowie ein neues Kabinensteuerungssystem ein.

Darüber hinaus haben die Litauer die komplette Innenausstattung des Airbus ACJ319 erneuert. Dabei wurden unter anderem die Stoffbezüge der Sitze und Sofas für die Regierungsmitglieder, die Vertäfelung, die Teppiche und Laminate sowie anderer Kabinenteile ausgetauscht. «Zweifellos war dies eines unserer komplexesten und ehrgeizigsten Projekte», kommentiert Laurynas Skukauskas, Chef von J&C Aero.

Höchste Diskretion

Es habe sich ja nicht einfach um einen Airbus ACJ 319 gehandelt, sondern um ein Flugzeug, das für den Transport des Staatsoberhaupts eingesetzt wird. Skukauskas: «Darum waren besondere Aufmerksamkeit für Details, Flexibilität und natürlich volle Diskretion gefragt.»

Mehr zum Thema

Volodymyr Zelensky und seine Frau nach der Ankunft in New York: Mit dem eigenen Flugzeug unterwegs.

Zelensky fliegt erstmals seit Kriegsbeginn mit Regierungs-A319

Boeing C-40 der US Air Force: Reist der ukrainische Präsident mit der Maschine mit dem kennzeichen 10-0041?

Reist Volodymyr Zelensky mit dieser Boeing 737 in die USA?

Bombenangriff auf Kyiv im Jahr 2022: Die Risiken von Überflügen bleiben bestehen.

Behörden alarmiert nach zweitem Flug durch Luftraum der Ukraine

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack