Brand: So sah es an der Unfallstelle aus.

Bei KavalaUkrainische Antonov An-12 in Griechenland mit Waffen an Bord abgestürzt

Ein Flugzeug der Frachtairline Meridian bekam Probleme und wollte in Griechenland notlanden. Doch die Antonov An-12 stürzte ab. Noch danach gab es Explosionen am Boden.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Antonov An-12 der ukrainischen Frachtairline Meridian stratete am Samstagabend (17. Juli) am Flughafen der serbischen Stadt Nis. Ihr Ziel war Amman in Jordanien. Dort kam sie aber nie an.

Das Flugzeug mit dem Kennzeichen UR-CIC flog von Nis aus zuerst über Teile des Kosovos und Nordmazedoniens und dann an Thessaloniki vorbei auf das Ägäische Meer hinaus. Doch rund 100 Kilometer von der Küste entfernt drehte es ab und flog Richtung Kavala. Die Piloten der Antonov An-12 hatten Motorenprobleme gemeldet.

Explosionen am Boden

Die Crew sei umgedreht, weil sie große Probleme mit einem der vier Triebwerke gehabt habe. Sie habe um die Erlaubnis für eine Notlandung ersucht, schreibt die griechische Zeitung Parapolitika. Die Lotsen hätten der ukrainischen Maschine Thessaloniki oder Kavala vorgeschlagen. Die Piloten entschlossen sich für Kavala , weil es näher lag. Sie erhielten auch umgehend Landepriorität von den Lotsen. Aber bis zum Airport kam die An-12 nicht mehr.

Videos von der Unfallstelle zeigen ein Feuer an der Absturzstelle und ein Wrack. Andere zeigen, wie zuvor ein brennender Punkt zu Boden sinkt. Lokale Bewohnerinnen und Bewohner sprechen von Explosionen am Boden.

Waffen an Bord

Alle acht Besatzungsmitglieder kamen bei dem Unfall ums Leben, heißt es von den Behörden. Die Bergungsarbeiten dauern aber noch an. Ein Beamter der Feuerwehr sagte am Sonntag, die Feuerwehrleute hätten «gefühlt, dass ihre Lippen brennen» und weißer Staub in der Luft schwebe. Die Substanz sei untersucht worden und habe sich nicht als radioaktives oder biologisches Material erwiesen, das die öffentliche Gesundheit gefährde, sagte der Bürgermeister der Region, Philippos Anastasiades, laut lokalen Medien.

In einigen Unternehmen und Haushalten in der Region fiel nach dem Absturz der Strom aus, möglicherweise weil das Flugzeug Kabel durchtrennt hat. In der Nacht nach dem Absturz kam es zu weiteren Explosionen. Die Fracht war denn auch heikel. Der serbische Verteidigungsminister Nebojša Stefanovic erklärte, das Flugzeug habe fast 11 Tonnen (11.000 Kilogramm) Waffen aus serbischer Produktion nach Bangladesch transportiert. Eine Verbindung zum Krieg in der Ukraine gebe es nicht. Das bestätigte auch die Airline.

Antonov An-12 war 51-jährig

Die verunglückte Antonov An-12 war 51 Jahre alt. Sie wurde einst an Erstbetreiberin Aeroflot ausgeliefert. Sie fliegt erst seit einigen Monaten für Meridian. Die Frachtairline wurde 2003 gegründet und betreibt eine Flotte von drei An-12.

Mehr zum Thema

Antonov An-26: Dieses Flugzeugmodell erlebte dieses Jahr schon vier tödliche Zwischenfälle, zwei davon in Russland.

Die traurige Häufung von Flugzeugunfällen in Russland

An-12 von Cavok Airlines: Die orangene Lackierung sticht direkt ins Auge.

Alter Flieger mit beeindruckenden Kräften

Fünf Tote beim Absturz einer Antonov An-12

Fünf Tote beim Absturz einer Antonov An-12

ticker-ukraine

Ukraine plant Neustart der Zivilluftfahrt mit Strategie bis 2030

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack