Lviv: Sitz eines großen Call Centers von Lufthansa.

Eigene Angestellte in der UkraineSo hilft Lufthansa dem Personal ihres Call Centers in Lviv

Der deutsche Luftfahrtkonzern beschäftigt rund Hundert Menschen in seinem Call Center in Lviv. Seit Ausbruch des Krieges müssen sie nicht mehr arbeiten und werden von der Lufthansa-Gruppe unterstützt.

Top-Jobs

TAA Logo

Flight Dispatcher / Flight Operations Officer (m/w/d)

Feste Anstellung
Ambulanzflüge
Österreich
Vollzeit
Top jobs
TAA Logo

Sales Desk Agent

Feste Anstellung
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Ambulanzflüge
.

Ausbildung zum Apron Controller (m/w/d) am Flughafen Frankfurt

Frankfrut
Vorfeldkontrolle
FRA-Vorfeldkontrolle GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
aaa aviation academy austria logo

Fluglehrer/-in FI(A) mit Funktion Deputy CFI

Vollzeit
Aviation Academy Austria
Flugschule
Feste Anstellung
Top jobs
Wiener Neustadt - LOAN
Österreich

In den vergangenen zwei Jahren war es ein besonders stressiger Job. Während der Pandemie griffen Kundinnen und Kunden von Austrian Airlines, Lufthansa und Swiss in Massen zum Telefon, um Flüge umzubuchen, Reiseinformationen zu erhalten oder Geld für annullierte Reisen zurückzufordern. Die Call-Center-Mitarbeitenden am anderen Ende der Leitung hatten wegen des Ansturms nicht nur deutlich mehr zu tun, sie bekamen auch immer wieder wüste Worte zu hören.

Das spürten auch die 102 Frauen und Männer, welche die Lufthansa-Gruppe in ihrem Call Center in Lviv beschäftigt. Sie sind für 45 Länder zuständig und sprechen zusammen 17 Sprachen. Jetzt haben sie allerdings ganz andere Sorgen. Denn in ihrem Land herrscht Krieg. Es fielen auch schon russische Bomben auf eine Kaserne in der westukrainischen Stadt.

Hohes Bildungsniveau

«Die Kolleginnen und Kollegen sind wohlauf und wir sind mit ihnen permanent in Kontakt», erklärt eine Sprecherin. Man unterstütze sie «in dieser schwierigen Situation unmittelbar und individuell». «Ein Teil der Anrufe wird auf andere Call Center umgeleitet.»

Das Call Center hatte die Lufthansa Group 2015 eröffnet - als Ersatz für eines in Wien. Die Ukraine und Lviv wurden damals als Standort gewählt, weil das Bildungsniveau der Bevölkerung hoch ist. Es sei in der Region einfach, qualifizierte Mitarbeitende zu finden, die Fremdsprachen sprächen, erklärte ein Manager der Gruppe die Standortwahl. Angestellt ist das Personal von Austrian Airlines, es arbeitet aber für alle Lufthansa-Airlines.

Mitarbeitende helfen Mitarbeitenden

Den Mitarbeitenden in der Kriegsregion hilft Lufthansa auf vielfältige Weise. So hat beispielsweise Austrian Airlines das Programm AUA-Solidarity ins Leben gerufen. Dabei helfen Mitarbeitende der österreichischen Fluggesellschaft ukrainischen Kolleginnen und Kollegen mit Wohnmöglichkeiten, Kleidung und Sachspenden, aber auch mit der Unterstützung bei Behördenbesuchen. «Damit wollen wir kurz-, mittel- aber auch langfristig gezielt und bedarfsorientiert Hilfe anbieten und umsetzen», so die Sprecherin. Der Fokus liege aktuell darauf, den Mitarbeitenden vor Ort zu helfen.

Mehr zum Thema

Lufthansa Airbus A340: Auf dem Weg nach Japan muss er mehr Zeit einplanen.

Umfliegen von Russland kostet Lufthansa-Gruppe Millionen

Airbus A320 von Austrian Airlines: Wieder viel unterwegs.

Austrian Airlines braucht wieder die ganze Flotte

Airbus A350 von Lufthansa: Der Konzern ist offen für Nachschub.

Lufthansa will A350-Schnäppchen dank Russland-Sanktionen

Lufthansa testet die Schlafreihe auf der Route Frankfurt – São Paulo, auf der sie Boeing 747-8 einsetzt.

Lufthansa Group streicht USA-Angebot zusammen

Video

phoenix sandsturm
Ein riesiger Sandsturm hat die Millionenstadt Phoenix und ihre Umgebung getroffen. Auch der Flughafen ist betroffen.
Timo Nowack
Timo Nowack
garuda indonesia special livery
Die Nationalairline Indonesiens feiert die Unabhängigkeitserklärung des Landes vor 80 Jahren. Dafür ließ Garuda eine Boeing 737 künstlerisch gestalten.
Timo Nowack
Timo Nowack
hurrikan erin noaa
Die Hurrikan-Jäger der amerikanischen Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA haben sich den Wirbelsturm Erin mit ihrem Turbopropflugzeug ganz aus der Nähe angeschaut - gerade, als dieser an Kraft weiter zulegte.
Timo Nowack
Timo Nowack