Wrack des Asiana-Fliegers, der in San Francisco verunglückte: Bei der Landung höhere Chancen.

Sinkt die Überlebensrate?

Fliegen ist das sicherste Verkehrsmittel. Die Überlebensraten bei Unfällen mit Todesopfern verbesserten sich aber nicht, behauptet eine neue Studie.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Bruchlandung eines Asiana-Jets in San Francisco im Juli zeigte: Wer sich anschnallt, hat bei einem Zwischenfall dieser Art hohe Überlebenschancen. Doch wie eine neue Studie nun zeigt, sieht es bei Unfällen in anderen Flugphasen anders aus. Beim Start, Steig- und Reise- sowie beim Sinkflug verschlechterten sich die Überlebenschancen sogar. Das behauptet eine Untersuchung der Zeitung USA Today.

Dabei wurden die Unfälle mit Todesopfern untersucht, die sich seit den Siebzigerjahren ereigneten. Neun Prozent davon fanden bei der Landung statt. Die gesamte Überlebensrate lag in den Siebzigerjahren bei 22 Prozent. In den ersten zehn Jahren des neuen Jahrtausends lag sie bei 15 Prozent. USA Today basiert diese Ergebnisse auf Exklusiv-Daten des Aviation Safety Network. Für den Zeitraum von Januar 1970 bis Juli 2013 untersuchten die Autoren 1268 Unfälle mit Todesfällen mit Flugzeugen mit mehr als 12 Sitzplätzen von amerikanischen Fluggesellschaften. Dabei gab es 46'954 Todesopfer.

Phase des Sinkflugs am schwierigsten

40 Prozent aller fatalen Unfälle geschahen in der Sinkflug-Phase vor der Landung. Hier betrug die Überlebensrate 18 Prozent in den Siebzigerjahren und 20 Prozent in den Jahren 2000 bis 2009. Die zweithöchste Zahl an Unfällen geschah in der Reiseflughöhe mit 11 Prozent. Hier sehen die Überlebensraten schlechter aus. 11 Prozent in den Siebzigerjahren und 7 Prozent in den Nullerjahren überlebten.

Die Ergebnisse könnten laut Experten auch deshalb zustande kommen, weil es in den Nullerjahren ein paar «nicht überlebbare» Unfälle gab. Sie erwähnen dabei etwa Flug AA587 im Jahr 2001 als ein Airbus A300 nach dem Start am Flughafen New York JFK abstürzte. Was die Studie auch nicht zeigt, sind die Unfälle, bei denen sämtliche Passagiere überlebten, obwohl die Situationen lebensgefährlich waren. So wurde etwa die Notlandung einer US Airways-Maschine im Hudson Rover in New York vom Januar 2009 nicht mitgezählt. Alle 155 Passagiere überlebten die Notlandung. Wären diese Flüge mitgezählt worden, dann würden die Zahlen anders aussehen.

Mehr zum Thema

Die EU plant neue Regeln für Verkehrssuchmaschinen: Damit sollen mehr Reisende auf die Schiene gelockt werden.
<h1 class="article-header__title"></h1>

EU will, dass Flugsuchmaschinen auch Züge anzeigen

Ein Rollstuhlfahrender an einem Flughafen: Simulierende Reisende stellen Fluggsellschaften und Flughäfen vor Probleme.

Wenn 55 Gäste im Rollstuhl ein- und 30 von ihnen zu Fuß aussteigen

Koffer: Eine kleine, aber schnelle Reise am Flughafen.

So kommt der Koffer in den Flieger

Flugzeughotel mal anders

Flugzeughotel mal anders

Video

ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack