Visualisierung des künftigen Hotels: Einst Heimat von TWA.

Flughafen JFKNew Yorker Kult-Terminal wird Hotel

Das ehemalige Terminal von Trans World Airlines am John F. Kennedy Airport wird zum Hotel. Der 60er-Jahre-Charme soll dabei erhalten bleiben.

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1962 öffnete das Terminal von Trans World Airlines am damaligen Idlewild Airport in New York seine Tore. Der finnisch-amerikanische Architekt Eero Saarinen schuf damit ein Bauwerk, das bis heute ein Symbol für die damalige Jet-Ära ist. Mittlerweile heißt der Flughafen allerdings John F. Kennedy Airport und TWA wurde 2001 von American Airlines übernommen.

Das ehemalige TWA Flight Center grenzt nach Umbauten an das Terminal 5 von Jetblue Airways an, das Hauptgebäude blieb erhalten, wird aber kaum genutzt. Das ändert sich nun. Denn das Hotelunternehmen MCR Development macht aus dem Ex-Terminal ein Hotel.

60er-Jahre-Charme

Während das denkmalgeschützte Saarinen-Gebäude den Mittelpunkt bildet, entstehen angrenzend zwei Gebäude, die rund 500 Zimmer beherbergen werden. Das Projekt, an dem Jetblue mit 5 Prozent beteiligt sein soll, ist mit Kosten von 265 Millionen Dollar veranschlagt. Die Arbeiten haben bereits im Dezember 2016 begonnen.

Noch 2018 soll das TWA Hotel fertig werden. Der Umbau ist ein Public-Private-Partnership-Projekt mit der Hafenbehörde der Bundesstaaten New York und New Jersey. MCR-Chef Tyler Morse zeigte bei der Eröffnung einer TWA-Lounge im One World Trade Center Ende September eine neue Visualisierung und versicherte, dass der 60er-Jahre-Charme des ehemaligen Terminals Inspiration für das neue Hotel sei und erhalten bleibe.

Attraktion Lockheed Super Constellation

Die Planungen sehen vor, dass zum Hotel auch ein Museum, Restaurants und ein Nachtclub gehören. Einem Bericht des Magazins Curbed New York zufolge soll sogar eine restaurierte Lockheed Super Constellation angebunden werden und als Bar und Restaurant dienen.

Wie das neue Hotel aussehen soll und das TWA Flight Center früher aussah, sehen Sie sich in der oben stehenden Bildergalerie mit Video.

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