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Abbau

Turkish legt fast ein Zehntel der Flotte still

Terror und die politischen Wirren haben Folgen: Turkish Airlines muss 22 Destinationen aus dem Flugplan streichen und 30 Flugzeuge parken.

Niklas Sekyra

Flieger von Turkish Airlines: Die Fluglinie strich 22 Destinationen.

Auf eines war Turkish Airlines immer stolz. Keine andere Fluggesellschaft der Welt fliegt mehr Länder an als sie. In den letzten Monaten strich die türkische Nationalairline aber diverse Destinationen wieder aus dem Flugplan. In Deutschland beispielsweise fielen zumindest saisonal Karlsruhe/Baden-Baden, Friedrichshafen und Münster weg. Auch anderswo in Europa wurden mit Aalborg, Bordeaux, Genua und Rotterdam Ziele gestrichen, ebenso in Afrika und Asien und im Inland. Insgesamt fielen 22 Destinationen weg.

Das ist kein Wunder. Die Terroranschläge der vergangenen Monate und schließlich der Putschversuch schrecken viele Touristen ab, in das Land zu fliegen. Und so muss Turkish Airlines nun auch die Flotte reduzieren. Aktuell besitzt die Fluglinie 339 Flugzeuge. Davon werden nun 30 stillgelegt, wie die Zeitung Hürriyet schreibt.

Dennoch neue Langstreckenflieger

Gemäß der Zeitung wurden 12 geleaste Airbus A330-200 bereits in Antalya abgestellt. 4 A320 sind in Ankara geparkt. Über die kommenden Wochen soll die Zahl der stillgelegten Flieger dann auf 30 steigen. Dennoch gab Turkish Airlines kürzlich bekannt, kommendes Jahr neue Langstreckenflieger zu ordern. «Es werden entweder Boeing 787-900 oder Airbus A350 sein», so Aufsichtsratspräsident Ilker Ayci.



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