Turkish Airlines, Türkei.

Verhandlungen mit AirbusTurkish Airlines will 10 A380

Offenbar sind die Würfel gefallen. Gemäß einem Medienbericht verhandelt Turkish Airlines mit Airbus über den Kauf von mindestens 10 Airbus A380.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Boom am Bosporus hält an. 2014 transportierte Turkish Airlines 54,7 Millionen Passagiere - 13,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Schnitt waren in den 261 Flugzeugen 78,9 Prozent der Sitze belegt. Im Vergleich zu Lufthansa mit 104 Millionen Reisenden ist das zwar noch immer recht wenig. Das Jahresplus betrug beim deutschen Traditionskonzern aber nur 1 Prozent.

Turkish Airlines hat denn auch ein klares Ziel - nicht nur Lufthansa überholen, sondern gleich alle anderen Anbieter. Er sei «zuversichtlich», bald die größte Airline der Welt zu sein, erklärte Konzernchef Temel Kotil letztes Jahr in einem Interview mit aeroTELEGRAPH selbstbewusst. Um das rasante Wachstum zu bewältigen, plant die türkische Nationalairline schon lange, sich größere Flugzeuge anzuschaffen. Offenbar ist jetzt ein Vorentscheid gefallen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider berichtet, verhandelt Turkish Airlines mit Airbus über den Kauf von 10 Airbus A380. Es könnten aber auch mehr Maschinen werden.

Auch Airbus A350 und A330 Neo und Dreamliner werden geprüft

Dass die Fluggesellschaft Interesse am A380 hat, bekundete sie immer wieder. Man prüfe den Superjumbo oder das Boeing-Konkurrenzmodell 747-8, erklärte Turkish Airlines mehrmals. Doch die Order von A380 könnte nicht alles sein. Man schaue sich nicht nur die Liga der ganz großen Flugzeuge an, sondern auch die darunter. Der A330 Neo, der A350 und die Boeing 787 Dreamliner seien genauso interessant, so Vize-Vorstandsvorsitzender Ahmet Bolag kürzlich. Derzeit besteht die Langstreckenflotte von Turkish Airlines aus A330, A340 und Boeing 777.

Eine Order von Turkish Airlines wäre für Airbus ein Geschenk. Denn letztes Jahr konnte der Hersteller keinen einzigen neuen Kunden an Land ziehen. Nun könnte das A380-Programm wieder Aufwind bekommen.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies