Flughafen Luxemburg: Am Samstag gab es Probleme.

Nonstop-VerbindungTurkish Airlines streicht Pläne für Luxemburg - New York

Der Flughafen Luxemburg hatte gehofft, bald einen Direktflug nach New York zu bekommen. Turkish Airlines sollte das ermöglichen - macht nun aber einen Rückzieher. Die Regierung sucht weiter nach einer Airline.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Absage von Turkish Airlines: Nachdem sich die Fluggesellschaft Anfang 2016 interessiert gezeigt hatte, von Luxemburg nonstop nach New York zu fliegen, hat sie nun einen Rückzieher gemacht. Das erklärte eine Sprecherin des Infrastrukturministeriums des Großherzogtums gegenüber der Zeitung L’essentiel. Turkish Airlines habe das Projekt wegen der «sehr schwierigen wirtschaftlichen und politischen Lage in der Türkei» gestrichen.

Ein Direktflug von Luxemburg nach New York - den Turkish Airlines wohl durch einen Zwischenstopp auf dem Weg von Istanbul ermöglicht hätte - ist vor allem für Luxemburgs Banker wichtig. Die Verbindungen zwischen den Geldhäusern an der Wall Street und dem Luxemburger Finanzsektor sind eng. Die Unsicherheit über den Kurs der künftigen US-Regierung unter Präsident Donald Trump mache das Projekt aber noch dringender, glaubt die Regierung Luxemburgs. Laut Infrastrukturminister François Bausch könnte eine zunehmende Abschottung des US-Marktes der Frachtfluggesellschaft Cargolux Probleme bereiten, schreibt die Zeitung Luxemburger Wort.

Nicht der erste Versuch

Luxemburgs Regierung sucht nun nach einem neuen Partner. «Im Moment gibt es aber keine Gespräche», so das Ministerium. Ein erster Schritt wurde dem Luxemburger Wort zufolge aber schon gemacht: Vertreter der US-Behörden hätten bereits den Flughafen Findel besucht, um zu prüfen ob es möglich wäre, Einreisekontrollen noch vor dem Boarding durchzuführen. Das Schalgwort dazu heißt Pre-Clearance. «Die Luxemburger Regierung hat bereits ihre Bereitschaft angezeigt, einen Teil der Finanzierung eines solche Projektes zu übernehmen», schreibt die Zeitung. Laut Angaben des Flughafens bräuchte es aber mindestens weitere drei Jahre, um die Verbindung nach New York zu realisieren.

In den späten 1990er-Jahren hatte es die Nationalairline Luxair bereits mit Direktflügen nach New York versucht. Sie setzte eine geleaste Boeing 767 ein. Nach wenigen Monaten wurde die Strecke wieder eingestellt. Danach bot die rumänische Tarom Nonstop-Flüge in die USA an. Ihr Flug von Bukarest wurde via Luxemburg geführt. Aber auch dieses Vorhaben wurde schnell wieder ad acta gelegt. Zuvor war Icelandair rund 25 Jahre lang von Luxemburg nach New York geflogen. Das lohnte sich damals, weil das Konkurrenzangebot klein war und sich die Isländer als Billiganbieter profilierten.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies