Tupolew Tu134 auf einer Briefmarke der DDR von 1969: Die Nato nannte sie «Crusty»

Das Ende einer Kultmaschine

Die bald 50-jährige Tupolew Tu-134 könnte bald schon nicht mehr fliegen. Die Stillegungs-Order kommt von höchster Stelle.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

StartFragment-->

Es sei höchste Zeit dafür, sagte Dmitri Medwedew am Donnerstag (23. Juni) vor Journalisten. «Ich habe das Ministerium beauftragt, eine weitreichende Stilllegung von Tu-134 vorzunehmen», sagte der russische Präsident gemäss der Nachrichtenagentur Itar-Tass weiter. Zuerst sollen die Maschinen im Linienverkehr ab nächstem Jahr ausser Betrieb genommen werden. Medwedew fügte aber an: «Vielleicht sollte man sie gleich ganz aus dem Verkehr zeihen». Für Charterflüge sollen sie aber auch weiterhin erlaubt sein.

Mit der Tu-134 würde ein Flugzeug mit grosser Vergangenheit vom Himmel verschwinden. Wer schon mal mit einem Jet dieses Typs geflogen ist, erinnert sich an den ohrenbetäubenden Lärm in der Kabine, die kreisrunden, grossen Fenster und das Interieur, das teilweise aus Holz gefertigt worden war. Das Relikt aus der Sowjetzeit war einer der Verkaufsschlager der Flugzeugwerke Tupolew. 824 Stück wurden zwischen 1963 und 1984 gebaut. 233 davon sind gemäss Aero Transport Databank heute noch in Betrieb, die allermeisten in ehemaligen Ostblockstaaten.

Gebaut für 76 Passagiere

Die Tu-134 ist ein Kurstreckenflugzeug mit einer Reichweiter von rund 2400 Kilometern. Sie fasst 76 Passagiere und weist eine Rumpflänge von rund 37 Metern auf. Gebaut wurde sie vom Moskauer Flugzeugbauer Tupolew, der heute zum russischen Luftfahrtkonzern OAK gehört.

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack