Flugzeug von Tunisair: Die Airline soll neu aufgestellt werden.

RestrukturierungTunisair soll neue Flugzeuge bekommen

Die nationale Fluggesellschaft Tunesiens kommt nicht zur Ruhe. Der Verkehrsminister will Tunisair restrukturieren - und äußert sich nun zu neuen Flugzeugen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Im November 2024 gab es Ärger bei Tunisair: Verkehrsminister Rachid Amri feuerte eine Reihe von Topmanagern. «Diese Entlassungen sind Teil des Kampfes gegen jede Form von Anarchie und Vernachlässigung und gegen alle Versuche, die das Image der nationalen Fluggesellschaft beeinträchtigen können», schrieb das Ministerium.

Amri erklärte, es sei nötig, einen Rettungsplan zu erstellen, um Tunisair zu restrukturieren. In einem Gespräch mit einem TV-Sender hat der Politiker sich nun dazu erneut geäußert. Als erster Schritt werde die Flotte mit drei zusätzlichen Jets im Wet-Lease gestärkt, sagte der Minister laut der Zeitung La Presse de Tunisie. Zudem werde die Fluglinie 2025 ein eigenes neues Flugzeug erhalten, 2026 zwei und 2027 drei. Details nannte Amri nicht.

Genauer Plan bis Anfang April

Zudem soll die Airline neue Cockpitcrews und Techniker-Personal einstellen sowie ihre externen Schulden bis Ende 2025 begleichen. Bis spätestens Anfang April will das Verkehrsministerium einen umfassenden Restrukturierungsplan vorlegen.

Der Luftfahrtdatenabieter CH Aviation führt als aktive Flotte von Tunisair derzeit einen Airbus A330-200, vier A320 Neo, vier A320-200 sowie zwei von Avion Express im Wet-Lease betriebene A320-200 auf. Hinzu kommen etliche inaktive Flugzeuge, von denen einige laut Amri gewartet und somit wieder fit für den Betrieb gemacht werden sollen.

Mehr zum Thema

Flugzeug von Tunisair: Etliche fielen aus - mit Konsequenzen.

Regierung greift bei Tunisair durch - schwere Vorwürfe

Ein Airbus A320 Neo von Nouvelair am Flughafen Düsseldorf. Der Jet ...

Nouvelair baut Airbus-A320-Neo-Flotte kräftig aus - und hat Interesse am A321 Neo

Schweizer Hauptstadtflughafen: Helvetic fliegt wieder ab Bern.

Wie Helvetic Bern zum Sommerflughafen mit einer Exklusivität macht

ticker express airline express air cargo

Express Air Cargo wird zu Express Airline und steigt in Passagiergeschäft ein

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies