Letzte Aktualisierung: um 23:05 Uhr

Boeing 757

Triebwerksuche verrät etwas über Donald Trumps Zukunftspläne

Jemand sucht ein Triebwerk für eine Boeing 757. Gemäß einem Bericht wird der Motor benötigt, um Donald Trumps Privatjet wieder flott zu machen - weil der bald wieder Privatmann ist.

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Tomás Del Coro/Flickr/CC-BY-SA 2.0 (bearbeitet)

Unbekannt sucht derzeit ein Triebwerk vom Typ RB211-535E4. Gebraucht werde der Motor für einen Zyklus, also einen Start und eine Landung, heißt es in der Ausschreibung offenbar, wie der Herausgeber des Portals Air Current schreibt. Die Rolls-Royce-Triebwerke finden neben den eher seltenen Tupolev Tu-204 vor allem bei den Boeing 757 Anwendung.

Wie nun vermutet wird, hat die ungewöhnliche Suche nach einem Leihtriebwerk politische Hintergründe. Donald Trumps private Boeing 757-200 mit dem Kennzeichen N757AF steht seit 2019 geparkt am Stewart Airport nördlich von New York. Offenbar habe er nicht geglaubt, sie in den kommenden vier Jahren zu brauchen. Darum sei die Maschine dort gelagert worden, heißt es vom Air-Current-Herausgeber weiter. Um sie wieder flott zu machen, muss sie zur Wartung nach Lake Charles im Bundesstaat Louisiana geflogen werden.

Luxuriöse Ausstattung der Trump Force One

Die Vorbereitung auf Flüge der Trump Force One, wie der Flieger genannt wird, ist ein indirektes Anzeichen dafür, dass Donald Trump sich angeschickt hat, bald wieder als Privatmann unterwegs zu sein. Und dabei will er offenbar nicht auf seine Boeing 757-200 verzichten. Besonders oft dürfte sie zwischen New York und Palm Beach in Florida unterwegs sein, dem inzwischen offiziellen Wohnsitz der Trumps.

Die Maschine wurde 1991 ursprünglich an die dänische Sterling Airways ausgeliefert. 2011 kaufte sie Trump auf dem Gebrauchtmarkt und machte sie zu seinem Privatjet. Das Innere ließ Trump luxuriös umbauen. Er ließ vergoldete Armaturen, einen 57-Zoll-Bildschirm im Salon, ein Unterhaltungssystem mit 1000 Filmen, zwei Schlafzimmer und ein neues Glascockpit einbauen. Als Präsident der Vereinigten Staaten ist Trump noch für etwas mehr als einen Monat mit einer Boeing 747 unterwegs.



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