De Havilland Canada Dash 8 über dem Sankt-Lorenz-Strom: Die neue Fluglinie will Kommunen in Québec verbinden.

TreqQuébec soll eine eigene Regionalairline bekommen

Air Canada hat 30 regionale Routen gestrichen. In die Lücke will Treq springen. Die geplante neue Airline hat bereits konkrete Pläne für Netz und Flotte. Und eine spezielle Organisationsform.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Auch Air Canada wurde hart von der Corona-Krise getroffen. Neben dem Abbau von rund 20.000 Stellen, der Ausmusterung 80 älterer Flugzeuge und der Verkleinerung von Flugzeugbestellungen strich die Nationalairline auch den Flugplan zusammen. Dies sorgte in abgelegenen Kommunen Kanadas für Aufruhr, weil sie ohne Flugverbindungen dazustehen drohen.

Québec berief bereits im Sommer einen Krisenstab ein. Denn acht Flughäfen der Provinz sind von der Streichung der insgesamt 30 Regionalrouten betroffen. Die Regierung versuchte, Ersatz zu finden. Nicht nur bestehende Airlines hoffen auf Aufträge, sondern auch die neu gegründete Treq.

Schon sehr konkretes Streckennetz

Treq steht für Coopérative de transport régional du Québec. Die Genossenschaft hat nicht das Ziel, Gewinne zu schreiben, sie will die Städte in der Provinz, die flächenmäßig vier Mal größer als Deutschland ist, mit guten, erschwinglichen Flugverbindungen versorgen. Die Tickets auf den längsten Strecken - etwa Montréal - Sept-Îles – sollen für Hin- und Rückflug zwischen 318 und 425 kanadische Dollar oder umgerechnet 200 bis 270 Euro kosten.  Kürzere Flüge – etwa Montréal - Mont-Joli – will Treq schon für 199 Dollar anbieten.

Das Streckennetz ist bereits sehr konkret. Von Montréal aus plant Treq Charlevoix, Gatineau, Îles de la Madeleine, Mont Tremblant, Québec, Rouyn-Noranda, Saguenay, Sherbrooke, Troi-Rivières und Wabush und von Québec aus Baie-Comeaux, Gaspé, Mont-Joli, Saguenay und Sept-Îles zu bedienen. Kooperationen mit anderen Airlines sollen zudem Umsteigeverbindungen via Montréal und Québec Ziele in ganz Kanada, in den USA, in der Karibik und in Europa angeboten werden.

Flotte aus De Havilland Dash 8-400

Auch bei der Flotte hat sich Treq schon festgelegt. Hier setzt die Genossenschaft mit der De Havilland Dash 8-400 mit 78 Plätzen auf heimisches Schaffen. Der Start der Flüge ist für Mai oder Juni 2021 vorgesehen.

Mehr zum Thema

Flugzeug von Air Canadas Tochter Jazz: 30 Regionalrouten werden eingestellt.

Abgelegene Kommunen besorgt wegen Abbau Air Canadas

Boeing 767 von Air Canada: Die Corona-Krise hinterlässt Spuren.

Air Canada baut jede zweite Stelle ab

Eine Dash 8-400 der kenianischen Jambojet: Afrika und Asien wichtig für den Flieger.

De Havilland denkt über größere und kleinere Dash 8 nach

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Video

Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack