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Delta, Air France, KLMTransatlantik-Partnerschaft könnte wachsen

Erst gerade gaben Delta, Air France, KLM und Virgin Atlantic eine Partnerschaft bekannt. Nun laden sie weitere Airlines ein, mitzumachen.

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Es war eine Menge an strategischen Zügen, die da kommuniziert wurde. Delta stieg bei Air France-KLM ein, Air France-KLM wiederum bei Virgin Atlantic und alle gemeinsam wollen auf Transatlantikstrecken ein Joint Venture gründen. Die Fluggesellschaften werden gemeinsam Flüge auf Transatlantikstrecken anbieten, die Flugpläne untereinander absprechen und die Vielfliegerprogramme besser verbinden.

Das könnte erst der Anfang sein, ließ sich KLM-Chef Pieter Elbers nun entlocken. Das transatlantische Joint Venture sei offen für weitere potenzielle Partner, sagte er laut dem Magazin Air Transport World bei der Präsentation der Jahreszahlen. Potenzielle Kandidaten nannte er nicht. Er beschrieb die Zusammenarbeit als eine «Koalition rund um die Welt» – was wiederum darauf schließen lässt, dass es nicht bei den Transatlantik-Routen bleiben soll.

Großer Joint-Venture-Drang

Der Joint-Venture-Drang in der Branche ist groß und Air France-KLM ist Teil eines mächtigen Netzwerks geworden. Gleichzeitig mit dem Einstieg von Delta erwarb China Eastern 10 Prozent an Air France-KLM. An der chinesischen Fluglinie sind die Amerikaner mit 3,6 Prozent beteiligt. Daneben sind sie an Aeromexico (bald 49 Prozent und der brasilianischen Gol beteiligt (9,5 Prozent).

Erst kürzlich gab Delta bekannt, in Richtung Asien zusätzlich noch mit Korean Air zusammenzuarbeiten. Es soll mit mehr Codeshare-Verbindungen, verbesserten Angeboten für Vielflieger, einem Ausbau des Frachttransports und einem einheitlicheren Service einhergehen. Die Airlines sprechen auch die Preise sowie die Flugpläne miteinander ab.

Konsolidierung in der Branche

In der Branche herrscht inzwischen Konsens, dass solche bi- und multilateralen Zusammenarbeiten die Zukunft sind. So sagte denn auch Frédéric Gagey, Gruppen-Finanzchef von Air France KLM, dass er die Zusammenarbeit als wichtigen Schritt in der globalen Konsolidierung sehe.

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