Absturz der Trans-Asia-ATR: Die Piloten mussten sich testen lassen.

Mängel bei Trans Asia AirwaysHälfte der Piloten suspendiert

Nach dem Absturz von Flug GE235 mussten alle ATR-Piloten von Trans Asia Airways zum Test. Das Resultat ist vernichtend: 29 von 49 Piloten dürfen nicht mehr arbeiten.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es könnte Trans Asia Airways das Genick brechen: Nach dem tödlichen Unfall einer ATR 72 in Taipeh musste die Fluggesellschaft alle ihre ATR-Piloten zu einem Test schicken. Die Behörden wollten sicher gehen, dass die Cockpitmitarbeiter die nötigen Kompetenzen besitzen, die Passagiere auch im Notfall sicher zu transportieren. Das Ergebnis der Tests ist besorgniserregend: Insgesamt 29 Piloten sind suspendiert worden, weil sie die mündliche Prüfung entweder nicht bestanden oder gar nicht erst angetreten haben.

Die Behörde Taiwans zieht nun weitere Konsequenzen. Alle Fluggesellschaften des Landes müssen ihre Sicherheits-Trainings genau prüfen. Das, so Transportminister Chen Jian-Yu, sei vor der reiseintensiven Zeit um das chinesische Neujahr sehr wichtig.

142 Flüge von Trans Asia Airways gestrichen

Trans Asia Airways musste in der Folge des Unfalls bereits 142 Flüge streichen. Das Resultat der Tests sei absolut inakzeptabel, so Chef Peter Chen. Man werde die Pilotenausbildung überarbeiten.

Noch ist nicht klar, was zum Absturz der fast neuen ATR 72-600 von Trans Asia Airways in der vergangenen Woche führte. Nur soviel: Irgendetwas stimmte mit den Triebwerken nicht. Auf dem Stimmenrekorder aus dem Cockpit der Maschine kann man hören, dass der Pilot etwas von einem «engine flameout» am rechten Triebwerk sagte. Das hatte er auch den Fluglotsen bei seinem Notruf so gemeldet. So ein Ausfall kann vorkommen, wenn die Treibstoffzufuhr zum Triebwerk nicht mehr funktioniert. 42 der 58 Insassen kamen bei dem Absturz ums Leben.

Inzwischen ist auch ein neues Video an die Öffentlichkeit gelangt. Es zeigt den Absturz der Maschine aus der Perspektive einer Sicherheitskamera auf einem Hochhaus. Deutlich ist zu sehen, wie knapp das Flugzeug an Häusern vorbei schrammt:

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil