Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust verzeichnet erstmals einen deutlichen Rückgang der gemeldeten Zwischenfälle in der Luftfahrt. Zwischen 2015 und 2024 war deren Zahl – mit Ausnahme der Corona-Jahre – von 1260 auf 1952 gestiegen. Die hohe Zahl der Meldungen belastete laut Sust zunehmend die Arbeit an laufenden Untersuchungen, wie es im neuen Jahresbericht heißt.
Eine Revision der Verordnung über die Sicherheitsuntersuchung von Zwischenfällen im Verkehrswesen soll nun für Entlastung sorgen. Seit Ende 2025 sind nur noch schwere Störungen statt sämtlicher Störungen meldepflichtig. Bereits 2025 ging die Zahl der Meldungen gegen Jahresende deutlich zurück. Die Sust erwartet, dass die vollständigen Auswirkungen der Änderung im Jahr 2026 sichtbar werden.