Ab dem 4. November müssen alle Passagiere auf Flügen in die USA vor dem Einsteigen eine zusätzliche Erklärung abgeben. Darin müssen sie bestätigen, dass sie sich in den vergangenen 21 Tagen nicht in der Demokratischen Republik Kongo aufgehalten haben. Die neue Vorgabe gilt für sämtliche Flugzeugbetreiber, also nicht nur für Linien- und Charterfluggesellschaften, sondern auch für die Geschäfts- und Privatluftfahrt.
Die Betreiber müssen die Erklärungen in Papierform oder digital einsammeln und 42 Tage lang aufbewahren. Für viele Unternehmen bedeutet die kurzfristig eingeführte Regelung zusätzlichen organisatorischen Aufwand.
Die Ops Group, eine Vereinigung von Cockpitcrews, Fluglotsen und -lotsinnen und anderen Branchenmitgliedern, berichtet zudem, dass die Vorgaben auch für Besatzungsmitglieder gelten. «Wir haben von der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP eine schriftliche Bestätigung erhalten, dass diese Formularpflicht auch für Besatzungsmitglieder gilt», so die Gruppe. «Das ist verwirrend, da sich die Dokumentation und auch die Anordnung selbst ausschließlich auf Passagiere beziehen. Aber auch die Besatzungsmitglieder müssen das Formular ausfüllen.» Letztlich müsse also jeder an Bord diese Erklärung unterschreiben.