Pilotengewerkschaft fordert von Swiss modernen Gesamtarbeitsvertrag

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Aeropers sieht die guten Quartalszahlen der Lufthansa-Tochter als Rückenwind für die laufenden Verhandlungen über einen neuen Gesamtarbeitsvertrag. Sie habe erneut Gewinn erzielt und sei weiterhin die erfolgreichste Passagier-Airline des Konzerns, erklärte die Gewerkschaft der Pilotinnen und Piloten.

Aeropers kritisiert jedoch, dass der bestehende Vertrag nicht mehr zeitgemäß sei. Die Pilotinnen und Piloten litten unter hoher Arbeitsbelastung und mangelnder Planbarkeit des Privatlebens. Dadurch steige die Teilzeitquote, was den bereits bestehenden Personalmangel im Cockpit weiter verschärfe. Laut Verband muss Swiss deshalb zusätzliche Flüge an Wet-Lease-Partner vergeben oder ganz streichen.

Der bisherige Gesamtarbeitsvertrag sei während der Pandemie entstanden und habe spätere Verbesserungen vorgesehen. Diese Zusagen seien laut Aeropers bislang nur unzureichend von Swiss umgesetzt worden. Die Gewerkschaft fordert deshalb verbindliche Regelungen im neuen Vertrag.

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