Die Schweizer Fluglinie prüft nach dem IT-Ausfall der Flugsicherung Skyguide am 21. Juni mögliche Schadenersatzforderungen. Hintergrund ist ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs, das nach Angaben von Swiss derzeit auf seine Anwendbarkeit im Verhältnis zwischen der Schweiz und der Europäischen Union untersucht wird, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Die damalige Sperrung des Schweizer Luftraums führte bei Swiss zur Annullierung von 14 Flügen. Rund 1750 Passagiere waren direkt betroffen, hinzu kamen zahlreiche Verspätungen mit Auswirkungen auf den gesamten Flugbetrieb am Drehkreuz Zürich. Angaben zur möglichen Höhe einer Schadenersatzforderung machte die Airline nicht.
Trotz der rechtlichen Prüfung betonte Swiss, dass Skyguide ein unverzichtbarer Partner bleibe. Gleichzeitig hätten die jüngsten Vorfälle gezeigt, dass die Widerstandsfähigkeit der IT-Systeme der Flugsicherung weiter verbessert werden müsse.