Die Schweizer Lufthansa-Tochter fordert vom Schweizer Bund rund 510.000 Franken (knapp 530.000 Euro) für Hotelübernachtungen von Sicherheitsbeauftragten im Luftverkehr. Wie die Zeitung Tages-Anzeiger berichtet, hatte Swiss die Kosten von 2016 bis 2024 wegen eines internen Abrechnungsfehlers nicht vollständig in Rechnung gestellt.
Die Fluglinie meldete den Fehler im dritten Quartal 2025 und reichte die Rechnung im Dezember ein. Das Bundesamt für Polizei und das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) prüften die Forderung und stuften sie als korrekt, plausibel, rechtskonform und geschuldet ein. Der Bundesrat hat deshalb im zweiten Nachtrag zum Budget 2026 zusätzliche 700.000 Franken für hoheitliche Sicherheitsmaßnahmen in der Luftfahrt beantragt.