Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya fordert von Fluggesellschaften und Flughäfen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen angesichts häufiger Luftraumsperrungen wegen Drohnengefahr. Das berichtete der Kanal Aviatorshina. In den ersten acht Monaten 2026 wurden russische Flughäfen demnach rund 2860 Mal wegen Drohnengefahr vorübergehend geschlossen - viereinhalb Mal so häufig wie im Vorjahr. Die Behörde verlangt, entsprechende Risiken künftig systematisch in der Flugplanung zu berücksichtigen. Fluggesellschaften sollen unter anderem ihre Treibstoffplanung überprüfen, Verfahren für ungeplante Zwischenlandungen festlegen und rechtzeitige Besatzungswechsel sicherstellen.