Die Schweizer Lufthansa-Tochter hat im ersten Quartal 2026 ihr operatives Ergebnis deutlich verbessert. Sie erzielte einen Gewinn von 30 Millionen Franken (32 Millionen Euro), nachdem im Vorjahreszeitraum nur 3,3 Millionen Franken (3,5 Millionen Euro) erreicht worden waren. Die Einnahmen von Swiss blieben mit 1,22 Milliarden Franken (1,3 Milliarden Euro) stabil.
Treiber des starken Quartals war laut Swiss vor allem die hohe Nachfrage auf Asienrouten infolge des Nahostkonflikts. Dadurch stiegen die Durchschnittserlöse deutlich. Gleichzeitig wirkten sich die stark gestiegenen Kerosinpreise wegen zeitlicher Verzögerungen noch kaum auf das Ergebnis aus. Im zweiten Quartal erwartet die Airline deshalb deutlich höhere Belastungen.
Swiss beförderte knapp 3,7 Millionen Passagiere. Wegen Triebwerksproblemen und Pilotenmangel sank das Flugangebot leicht. Die Auslastung der Flüge stieg dagegen deutlich auf 75,2 Prozent Pünktlichkeit und einen höheren Sitzladefaktor.