Ecuadorianische Behörden haben am Flughafen Quito in einem Koffer 32 Meeresleguane entdeckt, die vermutlich von den Galápagos-Inseln stammen. Eine russische Staatsbürgerin wurde wegen des Verdachts auf illegalen Handel mit Wildtieren festgenommen.
Nach Angaben der Policía Nacional wurden die Tiere am 28. August bei der Kontrolle des Gepäcks im Bereich der internationalen Abflüge entdeckt. Sie befanden sich in acht durchsichtigen Plastikbehältern mit jeweils vier Tieren. Die Umweltbehörde des Landes teilte mit, dass die 32 Leguane geschwächt und dehydriert waren. Sie wurden zur Identifizierung, medizinischen Versorgung und weiteren Betreuung in eine autorisierte Einrichtung gebracht. Die Staatsanwaltschaft (Fiscalía) hatte zunächst von 28 Meeresleguanen gesprochen.