Das US-Verkehrsministerium ändert zum 19. Oktober die Einstufung bestimmter Ursachen für Flugverspätungen und Annullierungen. Zehn Ereignisse werden künftig nicht mehr der Kategorie zugerechnet, die grundsätzlich im Verantwortungsbereich der Fluggesellschaft liegt. Dazu zählen etwa Sabotage, bestimmte Cyberangriffe, medizinische Notfälle, Vulkanasche und Ausfälle staatlicher Systeme.
Auch außerplanmäßige Wartungsarbeiten können künftig darunterfallen, wenn sie außerhalb des regulären Wartungsprogramms auftreten und vor dem Flug behoben werden müssen. Dadurch könnten bestimmte technische Probleme nicht mehr als von der Airline verursacht gelten. Die Einstufung kann Auswirkungen darauf haben, ob Fluggesellschaften bei solchen Störungen Leistungen wie Hotelübernachtungen oder Mahlzeiten übernehmen.