Der europäische Luftverkehr hat in dieser Woche neun durchschnittlich 26.421 Flüge pro Tag verzeichnet. Das entspricht einem leichten Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber der Vorwoche. Hauptgrund waren gemäß der europäischen Flugischerung Eurocontrol Luftraumsperrungen im Nahen Osten, wodurch der Verkehr zwischen Europa und der Region am 28. Februar und 1. März um 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr einbrach. Für die gesamte Woche lag der Verkehr auf diesen Routen 25 Prozent unter dem Niveau der Vorwoche.
Trotzdem lag das Verkehrsaufkommen insgesamt weiterhin über dem Vorjahr: Die Zahl der Flüge war 1,7 Prozent höher als im gleichen Zeitraum 2025. Unter den zehn verkehrsreichsten Ländern verzeichnete Deutschland den größten Zuwachs mit sechs Prozent, während die Türkei mit minus sieben Prozent den stärksten Rückgang meldete.
Die Pünktlichkeit verbesserte sich gemäß Eurocontrol: 84,5 Prozent der Flüge starteten planmäßig, 80,5 Prozent landeten pünktlich. Gleichzeitig gingen die Streckenverspätungen um 26 Prozent gegenüber der Vorwoche zurück. Hauptursache für Verzögerungen blieben Kapazitäts- und Personalprobleme bei der Flugsicherung, insbesondere in Frankreich und Spanien.
Der durchschnittliche Preis für Kerosin lag Ende Februar bei 2,45 US-Dollar pro Gallone und damit sieben Prozent höher als zwei Wochen zuvor.