Die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration investiert 16,5 Millionen Dollar (rund 15,2 Millionen Euro) in die Ausrüstung eigener Flughafenfahrzeuge mit Transpondern. Betroffen sind rund 1900 Fahrzeuge an etwa 264 Flughäfen in den USA.
Beschleunigt wurde das Projekt nach dem tödlichen Unfall einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada Express am Flughafen New York-LaGuardia im März. Damals kollidierte das Regionalflugzeug bei der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug, das die Piste überquerte. Beide Piloten kamen ums Leben.
Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war das Löschfahrzeug nicht mit einem Transponder ausgestattet. Dadurch konnten Fluglotsen dessen genaue Position auf dem Flughafengelände nicht in Echtzeit verfolgen.
Die FAA will nun ihre eigenen Fahrzeuge «so schnell wie möglich» nachrüsten. Gleichzeitig ruft die Behörde Flughäfen dazu auf, Fördergelder für die Ausrüstung weiterer Fahrzeuge wie Feuerwehrwagen, Follow-me-Fahrzeuge oder Schneeräumfahrzeuge zu beantragen.