Nach dem Streikaufruf der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit für den 12. und 13. März 2026 hat die deutsche Fluggesellschaft einen Sonderflugplan veröffentlicht. Demnach sollen an beiden Tagen mehr als 50 Prozent des ursprünglich von Lufthansa geplanten Flugprogramms stattfinden. Auf der Langstrecke liegt der Anteil sogar bei rund 60 Prozent.
Lufthansa will zahlreiche Flüge durch Unterstützung anderer Gesellschaften der Lufthansa Group sowie durch Partnerairlines sichern. Zusätzlich sollen größere Flugzeuge eingesetzt werden, um mehr Passagiere pro Flug befördern zu können. Auch die Frachtsparte bleibt weitgehend stabil: Lufthansa Cargo plant, während der Streiktage mehr als achtzig Prozent ihres regulären Programms durchzuführen.
Flüge von Lufthansa und Lufthansa Cityline in den Nahen Osten sind wegen der aktuellen geopolitischen Lage vom Streik ausgenommen. Lufthansa City Airlines will ihr Programm vollständig aufrechterhalten, während Lufthansa Cityline nach aktuellem Stand ab Freitag wieder nahezu regulär fliegen soll.
Betroffene Passagiere werden laut Lufthansa per E-Mail informiert. Reisende sollen außerdem vor Abflug den Status ihres Fluges auf der Website oder in der App der Airline überprüfen.