Icao warnt vor wachsenden Gefahren für Zivilflugzeuge in Konfliktgebieten

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Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao fordert ihre 193 Mitgliedstaaten zu stärkeren Maßnahmen zum Schutz ziviler Flugzeuge in und nahe Konfliktgebieten auf. Als zunehmende Gefahren nennt sie unter anderem weitreichende Waffensysteme, Drohnen, Störungen von Satellitennavigationssystemen und moderne Luftabwehr.

Die Staaten sollen Risiken in ihrem Luftraum bewerten, Bedrohungsinformationen schneller austauschen und die Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Behörden verbessern. Dadurch soll insbesondere verhindert werden, dass Verkehrsflugzeuge fälschlicherweise als militärische Ziele identifiziert werden. Auch Airlines müssen entsprechende Risikoanalysen durchführen. Die Icao überarbeitet derzeit zwei Handbücher zum Umgang mit militärischen Aktivitäten und Flügen über oder nahe Konfliktgebieten.

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