Die spanisch-britische Gruppe ist mit einem deutlich höheren Gewinn ins Jahr 2026 gestartet. Der operative Gewinn stieg im ersten Quartal um 77,3 Prozent auf 351 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 1,9 Prozent auf 7,18 Milliarden Euro zu. IAG-Konzernchef Luis Gallego sprach von einer anhaltend starken Nachfrage bei den Airlines und Marken der Gruppe.
Zur IAG gehören unter anderem British Airways, Iberia, Aer Lingus, Level und Vueling. Besonders stark entwickelte sich erneut das Loyalitätsgeschäft mit einem Umsatzplus von zehn Prozent und einer Gewinnsteigerung von 32,6 Prozent.
Gleichzeitig warnt International Consolidated Airlines Group vor den Folgen der Krise im Nahen Osten. Vor allem die stark gestiegenen Kerosinpreise dürften das Ergebnis im Gesamtjahr belasten. IAG sieht sich jedoch dank hoher Liquidität, breiter Marktaufstellung und einer Absicherung von rund 70 Prozent des Treibstoffbedarfs vergleichsweise gut vorbereitet. Zudem verfüge der Konzern an wichtigen Drehkreuzen über eigene Treibstoffversorgungssysteme.
Trotz der Unsicherheiten hält IAG an der angekündigten Rückführung überschüssiger Barmittel an die Aktionäre fest. Bis Februar 2027 sollen weitere eine Milliarde Euro ausgeschüttet werden.