Austrian Airlines hat im ersten Halbjahr 2026 ein bereinigtes operatives Ergebnis von minus 93 Millionen Euro erzielt und damit 50 Millionen Euro schlechter abgeschnitten als im Vorjahr. Hauptursachen sind die Krise im Nahen und Mittleren Osten, die trotz Absicherung zu mehr als 60 Millionen Euro höheren Treibstoffkosten führte, sowie die Aussetzung von Flügen nach Amman, Erbil, Tel Aviv und Teheran. Trotz der Belastungen stieg der Umsatz um vier Prozent auf 1,22 Milliarden Euro, die Passagierzahl legte um sechs Prozent auf 6,96 Millionen zu. An den Investitionen in neue Boeing 787-9, Airbus A320 Neo und weitere Modernisierungsprojekte hält die Airline fest.