Der Flughafen Salzburg bereitet die zweite Phase der Sanierung seiner mit Rückständen von Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen belasteten Böden (kurz PFAS) und des Grundwassers vor. Die Gesamtkosten werden auf rund 50 Millionen Euro geschätzt. Davon sollen bis zu 30 Millionen Euro aus dem österreichischen Altlastensanierungsfonds kommen.
Die Belastung stammt aus früheren Übungen mit PFAS-haltigen Löschschäumen. Untersuchungen ergaben rund 50.000 Kubikmeter belastetes Erdreich und eine etwa 3,5 Kilometer lange Schadstofffahne im Grundwasser. Die öffentliche Trinkwasserversorgung ist nach Flughafenangaben nicht betroffen.
Geplant sind unter anderem eine bis zu 25 Meter tiefe unterirdische Dichtwand, zusätzliche Brunnen, eine neue Grundwasserreinigungsanlage und die Abdichtung von rund 56.000 Quadratmetern Bodenfläche. Die Hauptarbeiten sollen 2028 und 2029 stattfinden, der Abschluss ist für 2030 vorgesehen.
Noch fehlen die erforderlichen Genehmigungen und rechtlichen Grundlagen für die Entsorgung des belasteten Erdreichs. Der Flughafen hat deshalb bereits ein Zwischenlager eingerichtet.
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