Die Federal Aviation Administration hat einen neuen langfristigen Personalplan für die amerikanische Flugsicherung vorgestellt. Ziel ist es, den anhaltenden Mangel an Fluglotsinnen und Fluglotsen zu beseitigen und das Luftverkehrssystem der USA zu modernisieren.
Der Plan basiert auf drei Säulen: verstärkte Rekrutierung, effizienterer Personaleinsatz und technische Modernisierung. Bis 2028 will die Luftfahrtbehörde der USA jährlich zwischen 2200 und 2400 neue Fluglotsinnen und -lotsen einstellen. Der Zielbestand liegt künftig bei 12.563 vollständig zertifizierten Fluglotsen. Aktuell beschäftigt die FAA rund 11.000 ausgebildete Lotsen, weitere 4000 befinden sich in der Ausbildung.
Geplant sind zudem modernere Schichtplanungssysteme, neue Simulatortrainings und ein stärkerer Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Verkehrssteuerung. Damit sollen Überstunden reduziert, Ermüdung vermieden und die Effizienz des US-Luftraums verbessert werden.
FAA-Chef Bryan Bedford erklärte, die USA könnten nicht weiter mit alten Methoden arbeiten und gleichzeitig bessere Resultate erwarten.