Die französisch-niederländische Gruppe hat 2025 erstmals ein operatives Ergebnis von 2,0 Milliarden Euro erreicht. Der Umsatz stieg um 4,9 Prozent auf 33,0 Milliarden Euro, die operative Marge von Air France-KLM verbesserte sich auf 6,1 Prozent. Insgesamt beförderte der Konzern 102,8 Millionen Passagiere, ein Plus von fünf Prozent.
Der operative freie Cashflow lag bei rund 1,0 Milliarde Euro, die Nettoverschuldung betrug 8,4 Milliarden Euro.
KLM erzielte ein Betriebsergebnis von 416 Millionen Euro, Air France eines von 1362 Millionen. Bei der Rendite erreichten die Franzosen 6,7 Prozent, die Niederländer 3,2 Prozent.
Die Flottenerneuerung schreitet voran: Der Anteil neuer Flugzeuggenerationen stieg auf 35 Prozent. Zudem plant der Konzern, seine Beteiligung an SAS auf 60,5 Prozent auszubauen. Für 2026 erwartet Air France-KLM ein Kapazitätswachstum von drei bis fünf Prozent und Investitionen von etwa drei Milliarden Euro.
Das Ergebnis von Air France-KLM profitierte von höheren Erlösen im Passagiergeschäft, sinkenden Treibstoffkosten und strikter Kostendisziplin, erklärt der Lufthansa-Konkurrent. Die Deutschen legen die Jahreszahlen erst am 6. März vor. Doch aus der Lufthansa-Gruppe ist zu vernehmen, dass auch der deutsche Airline-Konzern von einer positiven Entwicklung bei den Kosten profitierte, was sich entsprechend aufs Ergebnis auswirken dürfte.