Die Verteidigungsindustrie steht nach Ansicht des Rüstungsunternehmens Anduril vor einem grundlegenden Wandel. Fortschritte bei künstlicher Intelligenz und autonomen Systemen könnten dazu führen, dass künftig große Mengen vergleichsweise günstiger, aber intelligenter Waffen eingesetzt werden, schreibt die Royal Aeronautial Society.
Auslöser für diese Entwicklung sind aktuelle Konflikte und steigende Spannungen weltweit. Der hohe Verbrauch an Raketen, Drohnen und Präzisionsmunition etwa im Krieg in der Ukraine oder im Iran hat gezeigt, dass westliche Staaten ihre Produktionskapazitäten ausbauen müssen. Neue Unternehmen wie Anduril, Shield AI oder Helsing setzen gemäß der Royal Aeronautial Society dabei stärker auf Software, künstliche Intelligenz und autonome Systeme. Diese Technologien sollen es ermöglichen, Drohnen und Munition günstiger zu produzieren und gleichzeitig mit intelligenten Funktionen auszustatten.