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Flughafen Luxemburg

Terminal B erwacht aus Dornröschenschlaf

Mehrmals sollte es schon so weit sein. Nun passiert es endgültig. Im Juli eröffnet der Flughafen Luxemburg das seit neun Jahren geschlossene Terminal B wieder.

Lux Airport

Terminal A (links) und B (rechts) des Aéroport de Luxembourg im Modell: Lange geplant, nun verwirklicht.

Seit neun Jahren steht das graue, schmucklose, längliche Gebäude da – einsam und verlassen. Am 26. Mai 2004 hatte der Flughafen Luxemburg das neue Terminal B eröffnet. Es war geplant worden, um kleine Flugzeuge mit bis zu 50 Sitzplätzen abzufertigen. Doch schon vier Jahre später wurde es wieder stillgelegt und das Gebäude fiel in einen Dornröschenschlaf.

Der Grund: 2008 nahm der Aéroport de Luxembourg-Findel das neugebaute, größere Terminal A in Betrieb. Sein Vorläufer wurde abgerissen – und dadurch verlor das Terminal B die Verbindung zur Haupthalle. Es wurde eingemottet. Gebraucht wurde es auch nicht mehr wirklich. Doch inzwischen stiegen die Passagierzahlen im Großherzogtum um fast 80 Prozent auf mehr als 3 Millionen pro Jahr.

Weniger Busfahrten

Mehrmals sollte Terminal B denn auch schon reaktiviert werden. Nun ist es endlich soweit. Anfang Juli werden erstmals wieder Passagiere im Gebäude ein- uns aussteigen, wie der Flughafen Luxemburg am Mittwoch (7. Juni) bekannt gab. Es wurde im Hinblick auf die Eröffnung rundum erneuert.

Terminal B bietet neun zusätzliche Gates mit Fluggastbrücken für Regionalflieger. So werden die Busfahrten massiv verringert. Nur noch jeder zehnte Passagier wird künftig nicht direkt ins Flugzeug gelangen. Im Innern erwarten die Reisenden neue Sitze mit Steckdosen und USB-Anschlüssen, spezielle Wartebereiche mit Lounge-Charakter sowie eine Brasserie.

Kein volles Terminal

Zudem wurde eine rund 90 Meter lange Passagierebrücke als Verbindung zwischen Terminal A und B gebaut. Ein volles Terminal ist Terminal B indes nicht. Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Aus- und Eingang, Check-in, Sicherheitskontrollen, Gepäckausgabe und Ankunftsbereich verbleiben für alle Flüge im Terminal A.

Noch muss das alte-neue Gebäude die letzten Tests bestehen. Informatik, Anzeigen, Passagierflüsse, Sicherheitsmaßnahmen – das alles hat noch die letzte Prüfung zu überstehen. Danach steht der zweiten Eröffnung des Terminals B von Luxemburg-Findel nichts mehr im Wege.



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