Iberia-Flieger: Standardmäßig nennt die Crew nie das Land in ihrer Durchsage.

Aufruhr um Iberia«Tel Aviv, Palästina» - wohl nur ein Missverständnis

Die Durchsage eines Iberia-Kapitäns vor der Landung in Tel Aviv sorgte für Aufruhr bei den israelischen Gästen. Offenbar handelte es sich aber um ein Missverständnis.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Vor allem in Israel sorgte der Vorfall für Aufruhr. Kurz vor der Landung in Tel Aviv, so berichteten Passagiere, soll der Pilot einer Maschine von Iberia angesagt haben, dass man gleich «In Tel Aviv, Palästina» landen werde. Gerade angesichts der aktuell sehr angespannten Situation sei das inakzeptabel, so die Passagiere, die sich auch sogleich bei der Fluggesellschaft beschwerten. Geschehen sei das während der spanischen Durchsage. Auf Englisch habe er nur «Tel Aviv», aber kein Land genannt.

Iberia hat den Fall umgehend untersucht, wie ein Sprecher aeroTELEGRAPH erzählt. «Wir haben mit Piloten und Flugbegleitern sowie mit Passagieren, die Spanisch sprechen und an Bord des Fluges waren, gesprochen», erklärt sie. Dabei habe sich gezeigt, dass der Vorfall sich wohl nicht ganz so zugetragen hat, wie es den Anschein machte. «Wir sind zum Schluss gekommen, dass es sich um ein bedauernswertes Missverständnis handelt», so der Sprecher.

Ähnlichkeit zweier spanischer Wörter

Der Kapitän kündigte laut der Sprecherin die Ankunft des Fluges in Tel Aviv ganz korrekt nach den Iberia-Standards an. Das heißt: Es werden nur Abflug- und Ankuftsflughäfen erwähnt – kein Land, keine Region oder kein Gebiet. Auf Englisch sagte der Kapitän denn auch wörtlich: «We’re now descending to land at our destination, Tel Aviv.»

Und genau das, so heißt es von Iberia, habe er es auch auf Spanisch gesagt. Das hätten Crew und mehrere Spanisch sprechende Gäste an Bord bestätigt. Man zweifle nicht an der Aussage der anderen Passagiere, so Iberia weiter. Aber man sei überzeugt, dass es ein Missverständnis gegeben habe. Das spanische Wortes «Destino» (Ziel) könne durch einen Lautsprecher vernommen für Fremdsprachige wie «Palestina» klingen.

Mehr zum Thema

ticker-iberia

Iberia vereinfacht Buchung für Reisen mit Haustieren

ticker-iberia

Iberia baut Codeshare mit Viva Air aus

ticker-iberia

Iberia und Latam erweitern Vielflieger-Partnerschaft

ticker-iberia

Iberia baut Angebot nach Lateinamerika im Sommer deutlich aus

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack