GKN Aerospace zeigt neuen Drohnen-Demonstrator nach weniger als einem Jahr
Das britische Unternehmen hat im schwedischen Trollhättan einen Demonstrator eines neuen unbemannten Fluggeräts (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) präsentiert. GKN Aerospace entwickelt die Drohne gemeinsam mit der schwedischen Rüstungsbeschaffungsbehörde FMV und den schwedischen Streitkräften. Das Programm war im November 2025 gestartet und sieht innerhalb von 18 Monaten die Entwicklung eines UAV-Demonstrators und eines eigens dafür entwickelten Turbojet-Triebwerks vor. Beteiligt sind Fachleute von GKN Aerospace aus Schweden, den Niederlanden und Großbritannien. Der Demonstrator soll als flexible Plattform für Erprobungen künftiger Technologien dienen. Vorgestellt wurde ein maßstabsgetreues Modell samt Triebwerk. Als nächster Schritt sind weitere Entwicklungsarbeiten und die Vorbereitung künftiger Flugtests vorgesehen.
Nach einem Chemieunfall bei Zulieferer GKN Aerospace: Engpässe bei Flugzeugfenstern belasten Airbus, Boeing und Co.
Ein Produktionsausfall nach einem Chemieunfall beim Zulieferer GKN Aerospace hat die Versorgung mit Cockpit- und Kabinenfenstern für Verkehrsflugzeuge verschärft. Nach einem Zwischenfall in einem Werk bei Los Angeles Ende Mai war die Produktion zeitweise gestoppt worden. Betroffen sind unter anderem Fenster für die Boeing 737 Max sowie die Airbus-Modelle A220 und A350. Boeing hat Fluggesellschaften deshalb empfohlen, Fenster nur noch auszutauschen, wenn dies technisch erforderlich ist. Zwar beeinträchtigt der Engpass derzeit weder die Flugzeugproduktion noch den Flugbetrieb, doch steigen Lieferzeiten und Beschaffungskosten deutlich. Auch Wartungsbetriebe sowie Hersteller von Geschäftsreiseflugzeugen sind von der angespannten Versorgungslage betroffen.