Airbus A340: Der neue Stolz von Syrian Air.

Syrian AirSyrische Nationalairline beschafft sich A340

Syrian Air hat ein neues Langstreckenflugzeug. Mit dem Airbus A340 sollen Flüge nach Peking durchgeführt werden. Er kam über verschlungene Wege nach Damaskus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Wenn man die Bilder in den Nachrichten sieht, Bilder von völlig zerstörten Städten, von Strömen verzweifelter Flüchtlinge und von grausam getöteten Menschen, dann kann man kaum glauben, dass es auch ein Leben neben dem Bürgerkrieg gibt in Syrien. Doch das gibt es. Auch in der Luftfahrt.

Mit einer feierlichen Zeremonie übergab kürzlich Transportminister Ali Hammoud einen Airbus A340-300 an Syrian Air. Die Maschine mit dem Kennzeichen YK-AZA war im Februar in Damaskus eingetroffen und wurde seither auf die Bedürfnisse der syrischen Nationalairline angepasst. Nun erstrahlt sie in den Farben der Syrer und ist einsatzbereit.

Vier Flugzeuge in Flotte

Syrian Air plant mit dem A340 Flüge nach Peking aufzunehmen. Zudem wolle man mit ihm Verbindungen in andere «befreundete Staaten» anbieten, so Hammoud gemäß dem Nachrichtenportal Aliqtisadi. Dazu zählte er vor allem Schwellenländer wie Brasilien, Indien und Russland. Momentan ist der A340 regelmäßig zwischen Damaskus und Dubai unterwegs.

Die einsatzfähige Flotte von Syrian Air sei nun vier Flieger stark, erklärte der Minister weiter. So könne man den Bedarf der Bevölkerung an Flügen gut abdecken. Syrian Air fliegt nach Abu Dhabi, Bahrain, Baghdad, Kairo, Moskau, Najaf und Sharjah. National steht Latakia auf dem Programm. In Stein gemeißelt ist im Bürgerkriegsland indes nichts. Die Flugpläne sind volatil.

Über Umwege

Gegen Syrien hat der Westen ein striktes Embargo verhängt. Der A340 musste deshalb auf verschlungenen Pfaden ins Land gebracht werden. Die einst An Cathay Pacific ausgelieferte und später für Sri Lankan fliegende Maschine ging zuerst an Kasachstan. Dort wurde sie ins nationale Flugzeugregister eingetragen, wie Flightglobal berichtet. Bald wurde der A340 aber in den Tschad verschoben und von dort gelangte er nach Syrien.

Mehr zum Thema

Syrien in der Nacht: Neuer Flugkorridor ermöglicht neue Flugrouten.

Syrien öffnet neuen Luftkorridor über das Mittelmeer

Airbus A320 Neo von Flynas: Die Airline baut aus.

Flynas plant private syrische Airline

ticker-dan-air

Dan Air fliegt mit Aleppo zweites Ziel in Syrien an

flughafen airport damaskus

Bis zu zehn Airbus A320 für Syrian Airlines und ein moderner Flughafen für Damaskus

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies