Mit den Flugzeugen des Typs Metroliner II nahm die Crossair 1979 den Linienverkehr auf. Die Metro II wurde später durch Metroliner III ersetzt.

Auszug aus BaselSwiss kehrt ihrer Geburtsstadt den Rücken

Am Sonntag hob letztmals ein Flugzeug der Swiss in Basel ab. Der Abschied ist eine Abkehr von den Wurzeln. Denn in den Adern der Swiss fließt jede Menge Basler Blut.

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Es ist tatsächlich das Ende einer Ära. Am Sonntagabend (31. Mai) um 18:54 Uhr hob mit Flug LX486 nach London City zum letzten Mal ein Flugzeug der Swiss in Basel ab. Die Schweizer Nationalairline gibt damit den drittgrößten Flughafen des Landes kampflos an die Konkurrenz ab. Schuld seien die Unsicherheiten über die Entwicklung der Gebühren im Dreiländereck. Zudem biete der harte Konkurrenzkampf einer Netzwerkgesellschaft keine Möglichkeit mehr, den Flugbetrieb am Euroairport profitabel zu gestalten, so die Begründung der Swiss.

Andere große Fluggesellschaften sehen das offenbar anders. Sie fliegen weiterhin nach Basel. Air France steuert bis zu sechs Mal täglich Paris Orly und Paris Charles de Gaulle und zwei Mal Lyon an. Air Berlin fliegt bis zu zwei Mal täglich nach Palma de Mallorca und wöchentlich nach Gran Canaria, Heraklion, Kassel, Kos, Malta und Teneriffa, British Airways bis zu vier Mal pro Tag nach London Heathrow, KLM bis zu vier Mal täglich nach Amsterdam und die Swiss-Schwester Germanwings bis zu zwei Mal pro Tag nach Düsseldorf.

Die Vorläufergesellschaft Crossair stammt aus Basel...

Andere nutzen den Abgang der Swiss gar und springen in die Lücke. So fliegt am Juli die Regionalairline Skywork neu von Basel nach London City. Klare Marktführerin in Basel ist aber Easyjet mit einem Marktanteil von gegen 60 Prozent und rund 50 Destinationen. Auf diesen Anteil kam früher auch mal die Swissair.

Für die Schweizer Fluglinie ist der Abschied aus Basel eine Abkehr von ihren Wurzeln. Denn die Vorläufergesellschaft Crossair hatte ihren Sitz in Basel. Die Regionalfluggesellschaft mit ihrer günstigen Kostenstruktur übernahm nach dem Ende der Swissair im April 2002 den Flugbetrieb der einstigen Schweizer Nationalairline. Auch in den Adern der Swissair war schon Basler Blut geflossen. Sie war 1931 aus der Fusion der Zürcher Ad Astra und der Basler Balair entstanden (siehe oben stehende Bildergalerie).

... und auch der rechtliche Sitz der Swiss ist dort

Die Swiss ist daher eigentlich eine Baslerin. Dies gilt umso mehr, dass sie auch ihren rechtlichen Sitz bis heute in einem schicken Haus an der Basler Malzgasse 15 hat. Das Entscheidungszentrum, das liegt freilich schon lange in Kloten, gleich neben dem Flughafen Zürich.  In einem gesichtslosen Bürobau sitzt Chef Harry Hohmeister und lenkt die Geschicke der Airline.

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