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Swiss baut Lugano-Strecke aus

Mit Austrian gegen Etihad

Bislang flog Etihad Regional für die Schweizer Fluglinie zwischen Lugano und Zürich. Ab November übernimmt AUA die Strecke - mit massiv mehr Sitzen.

Austrian Airlines

Bombardier Dash 8 von Austrian Airlines: Neu auch in den Tessin.

Harry Hohmeister wusste nur eines: Mit der Erzrivalin wollte er nicht mehr zusammenarbeiten. Deshalb kündigte der Swiss-Chef den Vertrag mit der Schweizer Regionalairline Darwin über die Flüge zwischen Zürich und Lugano auf Ende Oktober. Seit sie zu einem Drittel Etihad gehört und als Etihad Regional Passagiere aus ganz Europa aufs Netz der Golfairline fliegt, ist sie zur ernstzunehmenden Konkurrentin geworden.

Die Swiss ließ zwei Optionen offen: Entweder die Strecke einstellen oder einen neuen Partner finden. Wirklich viel Geld verdient hat die Fluggesellschaft mit Zürich – Lugano nicht. Doch offenbar wollte sie die Route dennoch nicht der Konkurrenz überlassen. Denn Etihad Regional hatte bereits angekündigt, die Strecke notfalls auch auf eigene Rechnung zu bedienen. Die Swiss lässt ab November ihre Schwesterairline AUA über den Gotthard fliegen.

Dash 8 statt Saab 2000

Austrian Airlines wird mit ihrer Tochter Tyrolean dann vier Mal täglich die Strecke bedienen. Ab Zürich wird AUA um 9:20, 12:40, 17:25 und 20:50 Uhr starten. Dabei werden statt der heutigen Saab 2000 von Etihad mit 50 Sitzplätzen Bombardier Dash 8-400 eingesetzt. Sie bieten 76 Reisenden Platz. Die Kapazität zwischen Lugano und Zürich wird dadurch um 50 Prozent erhöht.



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