Spritze und Swiss-Jet: Für die Crews wird die Impfung Pflicht.

Ab Mitte NovemberSwiss macht Impfung für Crews zur Pflicht

Das fliegende Personal der Schweizer Lufthansa-Tochter muss sich gegen Covid-19 impfen lassen. Swiss begründet die Pflicht auch mit Bestimmungen in anderen Ländern.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

United Airlines und Qantas haben bereits eine Impfpflicht für ihr Personal angekündigt, jetzt zieht Swiss nach. Ab dem 15. November gelte für das gesamte fliegende Personal ein «Covid-19-Impfobligatorium», teilt die Lufthansa-Tochter am Dienstag (24. August) mit.

Als Grund nennt Swiss «operationelle und fürsorgerische Gründe». Die Schweizer Airline verweist darauf, dass weltweit immer mehr Länder in ihren Einreisebestimmungen von Crews eine Impfung verlangen würden. «Als erste Destination im Swiss-Streckennetz verlangt Hongkong ab sofort von Besatzungen aus gewissen Staaten einen Impfnachweis, so auch für Flüge ab der Schweiz», schreibt die Fluggesellschaft.

Swiss argumentiert mit Hubsystem

«Die unterschiedliche Handhabung geimpfter und ungeimpfter Besatzungsmitglieder und die damit verbundene hohe Komplexität der Einsatzplanung hätten zur Folge, dass auf lange Sicht kein geordneter Flugbetrieb mehr sichergestellt werden könnte», heißt es weiter. Einzelne Destinationen und Regionen könnten nicht mehr bedient werden, was das Hubsystem «signifikant beeinträchtigen» würde. Zudem führe eine unterschiedliche Handhabung zu Ungleichbehandlungen bei der Einsetzbarkeit der Besatzungsmitglieder.

«Um auch in Zukunft unser weltweites Streckennetz aufrechterhalten zu können und unserer Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitarbeitenden nachzukommen, ist es wichtig, die notwendigen Schritte jetzt einzuleiten», sagt Swiss-Chef Dieter Vranckx. Die Airline erklärt, man stütze sich dabei auf entsprechenden Klauseln in den Gesamtarbeitsverträgen des Cockpit- und Kabinenpersonals und tausche sich mit den Sozialpartnern aus.

Lufthansa hat keine Impfpflicht-Pläne

Ein Lufthansa-Sprecher sagte auf aeroTELEGRAPH, für Lufthansa und ihre anderen Töchter gebe es keine Pläne für die Einführung einer Impfpflicht. Der Sprecher verwies dazu auch auf die unterschiedlichen gesetzlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, Österreich und Belgien im Vergleich zur Schweiz.

Mehr zum Thema

United Airlines führt Impfpflicht für Angestellte ein

United Airlines führt Impfpflicht für Angestellte ein

Auch Qantas führt Impfpflicht für Mitarbeitende ein

Auch Qantas führt Impfpflicht für Mitarbeitende ein

Swiss hat 50 Millionen aus der Staatshilfe zurückgezahlt

Swiss hat 50 Millionen aus der Staatshilfe zurückgezahlt

Boeing 787 «Berlin» bei der Taufe: Früher stand der Name auf eine Airbus A380.

Nach Schreibfehler: Pfaffenhofen an der Ilm gibts auch künftig in der Flotte - wie Lufthansa Flugzeugnamen vergibt

Video

Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Electra aero: So soll das Regionalflugzeug aussehen.
Der erfolgreiche Testflug des Kurzstartflugzeugs EL2 ist für Electra Aero nur der Anfang. Das Unternehmen entwickelt bereits ein deutlich größeres Verkehrsflugzeug für 100 Passagiere, das dank eines ungewöhnlichen Antriebskonzepts sehr effizient fliegen soll.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
bundeswehr luftwaffe airbus a400 m venezuela hilfe 02
Die deutsche Luftwaffe schickt Airbus A400 M nach Venezuela, um nach den verheerenden Erdbeben dort zu helfen. Auch kommerzielle Fluglinien stellen Flugzeuge zur Verfügung - so etwa Vietnam Airlines oder Iberia.
Timo Nowack
Timo Nowack