Blick aus einer Boeing 777 über Nordamerika: Swiss musste eine Maschine stilllegen.

Korrosion im AbwassertankSwiss hat Ärger mit einer Boeing 777

Seit 17 Tagen kann die Schweizer Fluggesellschaft eine ihrer Boeing 777 nicht einsetzen. Swiss fand Korrosion im Abwassertank. Diverse Flüge fielen deshalb aus.

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An Morgen von Christi Himmelfahrt kehrte die HB-JND aus Singapur zurück. Es war der letzte Einsatz der Boeing 777-300 ER von Swiss. Seit dem 30. Mai steht sie ungenutzt in Zürich herum. Denn die dreijährige Maschine ist derzeit nicht flugtauglich. Man habe beim Abwassertank Korrosion festgestellt, bestätigt ein Sprecher der Fluggesellschaft der Zeitung Blick. «Sie ist auf eine undichte Dichtung im Abwassersystem zurückzuführen.» In der Folge musste Swiss diverse Flüge streichen, etwa nach Bangkok und Los Angeles.

Zu Verspätungen, Ausfällen und dem Einsatz von Ersatzmaschinen kam es auch auf Flügen nach São Paulo, San Francisco, Singapur und Tel Aviv. «Der zeitliche Aufwand der Reparatur war lange nicht abschätzbar», erklärte der Swiss-Sprecher dem Blick. Glücklicherweise handle es sich beim Mangel von HB-JND aber um einen Einzelfall, andere Boeing 777 seien nicht betroffen. Die Reparatur ist zudem fast abgeschlossen, diese Woche soll die Langstreckenmaschine wieder im regulären Einsatz stehen.

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