Airbus A220Suchtrupps finden Teil des Swiss-Triebwerks

Ein Airbus A220 verlor im Juli über Frankreich Teile des Triebwerks. Nun wurde eines davon in einem bewaldetem Gebiet gefunden.

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Mitte Oktober suchte das Bureau d’Enquêtes et d’Analyses BEA 150 Freiwillige. Mit ihnen und diversen Experten durchkämmte die französische Luftfahrtbehörde in den vergangenen Wochen ein bewaldetes, unbewohntes Gebiet in der Nähe des französischen Ortes Perrigny-sur-Armancon. Die Suche im Burgund hatte einen ganz bestimmten Grund: Der Trupp suchte nach abgesprengten Triebwerkteilen eines Airbus A220 von Swiss.

Der Aufwand war nicht vergebens. Wie das BEA meldet, haben die Suchtrupps ein Teil des Triebwerks des Airbus A220 mit dem Kennzeichen HB-JCM ausfindig gemacht. Der Flieger erlitt am 25. Juli über Frankreich den Ausfall eines Motors vom Typ PW1500G von Pratt & Whitney, bei dem auch Teile abgesprengt wurden. Im Jargon spricht man bei einem solchen Vorfall von einem Uncontained Engine Failure.

Auflagen für Betreiber

Swiss hat als Folge dieses und zwei weiterer Zwischenfälle inzwischen ihre A220 überprüft, aber keine Auffälligkeiten an den Motoren mehr gefunden. Es bestehen jedoch kleinere behördliche Einschränkungen im Betrieb. Der Fund hilft den Experten der beteiligten Luftfahrtbehörden, zu eruieren, was genau zum Zwischenfall geführt hatte.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen des gefundenen Teils.

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