Deutsche Bahn und Star Alliance: Interzonale Partner.

Schiene und FlugStar Alliance will in Partnerschaft mit Deutscher Bahn investieren

Mit der Pünktlichkeit läuft es bei der Deutschen Bahn nicht sonderlich gut. Dennoch ist die Airline-Allianz überzeugt, dass solche Kooperationen die Zukunft sind. Sie schließt auch neue Partner auf der Schiene nicht aus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Wer öfter mit der Deutschen Bahn unterwegs ist, stellt sich inzwischen darauf ein, dass irgendetwas nicht ganz so funktioniert, wie es sollte. Umgekehrte Wagenreihung, kein Restaurant - oder eben Verspätungen und Ausfälle. Fast jeder dritte Reisende erreichte im vergangenen Jahr sein Ziel mit mehr als 15 Minuten Verspätung. Und auch in diesem Jahr stellte die Deutsche Bahn Negativrekorde in Sachen Pünktlichkeit auf.

Trotz all dieser Probleme - bei der Star Alliance ist man froh, das Unternehmen als erstes nicht-Airline-Mitglied in die Allianz aufgenommen zu haben. Natürlich gebe es noch Verbesserungsmöglichkeiten, was das Reiseerlebnis beim Mix von Zug und Flug angehe. «Aber Partnerschaften wie die mit der Deutschen Bahn sind ein wichtiger Teil unserer Zukunft», so Star-Alliance-Chef Theo Panagiotoulias zu den Medien am Rande der Eröffnung der neuen Lounge der Allianz in Paris.

Auch in anderen Ländern denkbar

Doch er sagt auch: «Wir werden mehr und mehr in diese Partnerschaft investieren müssen.» Wo genau man ansetzen werde, verrät Panagiotoulias nicht, der Manager betont aber, es werde darum gehen, die Reise so nahtlos wie nur möglich zu gestalten.

Grundsätzlich seien Partnerschaften wie die mit der Deutschen Bahn auch in anderen Ländern denkbar. «In vielen Regionen spielt der Schienenverkehr eine wichtige Rolle», so der Star-Alliance-Chef, und nennt als Beispiele Polen, Japan und China. Gerade auch, was das Thema Nachhaltigkeit angehe, sei die Zusammenarbeit mit Bahnunternehmen ein wichtiger Faktor. Man befinde sich «in vielen Diskussionen», spruchreif sei aber noch nichts.

Verluste auf Airline-Seite

Auf Seite der Airlines musste die Allianz erst gerade schlechte Nachrichten schlucken. Das Mitglied SAS Scandinavian Airlines verlässt das Bündnis und wechselt zu Skyteam, weil Air France-KLM bei den Skandinaviern einsteigt. Dazu wollte Panagiotoulias nichts sagen. «Aktuell sind sie noch ein Mitglied», sagt er. Und solange würden sie auch alle Vorteile genießen.

Ein weiteres Mitglied, welches die Allianz potenziell verlassen könnte, ist die koreanische Asiana. Die soll eigentlich mit der Konkurrentin Korean Air fusionieren - und würde dann in dieser aufgehen. Korean Air ist Mitglied von Skyteam. Ob die Fusion zustande kommt, hängt gerade aber unter anderem noch von der Entscheidung der EU-Kommission ab.

EU entscheidet

Die Europäische Kommission hat die koreanische Fluggesellschaft im Mai über ihre vorläufige Auffassung informiert, dass die geplante Übernahme den Wettbewerb auf den Märkten für Passagier- und Frachtflüge zwischen dem Europäischen Wirtschaftsraum und Südkorea einschränken könnte. Ende dieses Monats läuft die Frist ab, in der Korean Air der EU beweisen muss, dass das nicht der Fall ist.

Mehr zum Thema

Josef Gostner: «Es wird bei Dash 8 bleiben.»

«Traumpartner von Sky Alps wären Star Alliance und Alitalia»

Jeffrey Goh, hier bei seinem Amtsantritt als Star-Alliance-Chef 2017, und ein Airbus-Jet mit einer Bemalung der Allianz: Bald getrennte Wege.

Star-Alliance-Chef Jeffrey Goh muss gehen

Star Alliance nimmt Deutsche Bahn auf

Star Alliance nimmt Deutsche Bahn auf

ticker-staralliance

Star Alliance eröffnet neue Lounge in Guangzhou

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies