Zufahrt in Stansted: Eigentümerin BAA will den Flughafen nicht ziehen lassen.

Stansted ein Menschenrecht?

Die britische Airport-Betreiberin BAA soll zwei Flughäfen verkaufen. Doch sie wehrt sich nun - mit ungewöhnlichen Mitteln.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Die Wettbewerbshüter der Insel waren klipp und klar: BAA muss zwei ihrer sechs Flughäfen im Vereinigten Königreich verkaufen. Und zwar sagten sie letzte Woche in ihrem endgültigen Entscheid auch gleich, welche: Stansted und Edinburgh oder Glasgow. Doch die Flughafenbetreiberin, die aus der ehemaligen staatlichen British Airport Authority hervorgegangen ist, will sich dem Urteil nicht fügen. BAAs spanische Eigentümerin Ferrovial plane offenbar den Gang vor das Verfassungsgericht, schreibt die Zeitung The Independent.

Gemäß dem britischen Blatt haben BAA und Ferrovial Angst, dass der Zeitpunkt für einen Verkauf ungünstig ist - da sich die Branche nicht im besten Zustand befindet. Dadurch würde sich der Erlös vermindern. Doch Stansted ist ganz einfach auch ein Filetstück des Unternehmens. Immerhin ist der Airport der drittgrößte Londons nach Heathrow und Gatwick. Darum prüft BAA nun offenbar gar den Gang an den Europäischen Menschengerichtshof in Straßburg, wie der Independent berichtet.

Ein langer Streit

Die rechtlichen Geplänkel können zwei Hintergründe haben. Einerseits könnten sie den Verkauf nochmals verzögern, der Streit mit der Wettbewerbsbehörde dauert schon Jahre. Zudem könnte ein Urteil dazu führen, dass BAA im Nachhinein entschädigt würde, selbst wenn der Verkauf über die Bühne geht.

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies