Zufahrt in Stansted: Eigentümerin BAA will den Flughafen nicht ziehen lassen.

Stansted ein Menschenrecht?

Die britische Airport-Betreiberin BAA soll zwei Flughäfen verkaufen. Doch sie wehrt sich nun - mit ungewöhnlichen Mitteln.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Die Wettbewerbshüter der Insel waren klipp und klar: BAA muss zwei ihrer sechs Flughäfen im Vereinigten Königreich verkaufen. Und zwar sagten sie letzte Woche in ihrem endgültigen Entscheid auch gleich, welche: Stansted und Edinburgh oder Glasgow. Doch die Flughafenbetreiberin, die aus der ehemaligen staatlichen British Airport Authority hervorgegangen ist, will sich dem Urteil nicht fügen. BAAs spanische Eigentümerin Ferrovial plane offenbar den Gang vor das Verfassungsgericht, schreibt die Zeitung The Independent.

Gemäß dem britischen Blatt haben BAA und Ferrovial Angst, dass der Zeitpunkt für einen Verkauf ungünstig ist - da sich die Branche nicht im besten Zustand befindet. Dadurch würde sich der Erlös vermindern. Doch Stansted ist ganz einfach auch ein Filetstück des Unternehmens. Immerhin ist der Airport der drittgrößte Londons nach Heathrow und Gatwick. Darum prüft BAA nun offenbar gar den Gang an den Europäischen Menschengerichtshof in Straßburg, wie der Independent berichtet.

Ein langer Streit

Die rechtlichen Geplänkel können zwei Hintergründe haben. Einerseits könnten sie den Verkauf nochmals verzögern, der Streit mit der Wettbewerbsbehörde dauert schon Jahre. Zudem könnte ein Urteil dazu führen, dass BAA im Nachhinein entschädigt würde, selbst wenn der Verkauf über die Bühne geht.

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies